Namics SharePoint Weblog

Erfahrungen und Wissen zu Microsoft Windows SharePoint Services und SharePoint Server.

09 Feb

Multichannel Management auf .NET-Basis

Publizieren Sie Daten über verschiedene Vertriebskanäle? Möchten Sie diese Informationen in nur einem System medienneutral verwalten, pflegen und modifizieren? Oder interessiert es Sie, wie sich PIM-Systeme in Ihre .NET-Umgebung integrieren lassen? Dann besuchen Sie die Namics Know-How Session am 9. März in Zürich. Bei einem Stehlunch werden Möglichkeiten vorgestellt, wie mit Multikanalstrategien die Leadkosten gesenkt werden können - bei gleichzeitiger Steigerung der Leadqualität. Gleichzeitig werden die Trends und Wachstumsprognosen für E-Commerce im Schweizer Markt aufgezeigt.

Zudem bekommen Sie einen interessanten Einblick in die E-Commerce-Strategie der Marke Festool. Das Stuttgarter Softwarehaus e-pro zeigt Ihnen auf, wie Sie eine umsatzstarke Multikanal-Kommunikation erreichen und wie PIM-Systeme in .NET-Umgebungen, wie bspw. in SharePoint-Portale, integriert werden können.

Wir freuen uns auf einen interessanten Wissensaustausch.

Mehrsprachigkeit ist vor allem im Bereich von Webauftritten im Unternehmenseinsatz ein wichtiger Punkt. Mehrsprachigkeit ist ein sehr komplexes Thema, die Frage nach unterschiedlichen Sprachbäumen ist hier nur der Anfang. Es folgen Themen wie Mehrfacherfassung von Ressourcen, dem Problem von sprachneutralen Dokumenten, dem Fallback, wenn ein Dokument in einer Sprache noch nicht vorliegt usw. Wenn Sie SharePoint heute bereits als WCMS (Web Content Management System) einsetzen, kennen Sie diese Problematik mit mehrsprachigen Websites bestimmt. Sprachunterstützung kann je nach Anforderungen verschiedene Komplexitätsstufen verstehen:


  • Die Benutzeroberfläche soll in mehreren Sprachen dem Benutzer zur Verfügung gestellt werden. Der Inhalt bzw. die Daten sind nicht sprachabhängig.
  • Inhalt und/oder Daten sollen in mehreren Sprachen dem Benutzer bereitgestellt werden.
  • Benutzeroberfläche, Inhalt und Daten sollen in mehreren Sprachen verfügbar sein


SharePoint bietet das Variations Konzept.(Welches auch in SharePoint 2010 beibehalten wird) Dies bedeutet, dass parallele Sprach-Bäume verwendet werden und diese strikte synchron zu einander sein müssen. Dies entspricht aber nicht immer den Anforderungen bezüglich Flexibilität und Individualisierung.
Mehrsprachige Portale stellen eine echte Herausforderung für die Entwicklung, Administration und Redaktion dar. Mehrsprachige Portale oder Websites entsprechen einem grossen Bedürfnis, insbesondere in der Schweiz. Die Standard Funktionen von SharePoint bieten diese Funktion grundlegend. Mit der Namics Lösung sind sie jedoch flexibler in der Erstellung, Bereitstellung und Bewirtschaftung der WebSites und deren Übersetzungen.
Die Namics Package bietet ihnen verschiedenen Varianten und lässt sich individuell einsetzen. Es ermöglicht gegenüber den Standard Funktionen auch die Übersetzung einzelner Seiten.
Mehrsprachige Websites und Portale können in der Inhaltsstruktur (Taxonomie) für alle Sprachen identisch sein - aber auch abweichen (z.B. bei regionalen News oder wenn Produkte und Leistungen sich nach Gebiet unterscheiden). Namics unterstützt Sie bei der Planung und Konzeption der Inhaltstruktur und findet mit Ihnen gemeinsam die auf Sie zugeschnittene Lösung. Gemeinsam ermitteln wir die Mehrsprachigkeitsanforderungen und legen mit Ihnen fest, wie diese Optimal umgesetzt werden. Wir kennen SharePoint, Sie Ihr Unternehmen.

Am 17. und 18. März findet in Interlaken der nationale Business & ICT Event X.DAYS statt, an dem sich das "Who is Who" der ICT-Branche einfindet. Namics ist als Knowledge Partner an den X.DAYS vertreten.
Gerne erklären und zeigen wir Ihnen das Multiple-Language-Kit an unserem Stand an den X.DAYS und mehr zum Thema Mehrsprachigkeit und weiteren interessanten SharePoint Lösungen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch an den X.DAYS!

08 Feb

SharePoint 2007 - Support für SP1 endet am 28.4.2010 ?!

Stefan Gossner hat auf seinem Blog einen Eintrag verfasst, welcher das Ende des Supports für Service Pack 1 beschreibt. Eine offizielle Bestätigung habe ich indes noch nicht gesehen, trotzdem ist es mehr als eine Überlegung wert, auf das Service Pack 2 zu wechseln, sofern man dies noch nicht getan hat.

Verbesserungen

Folgende Neuerungen sind im Service Pack enthalten:

Neben neuen Funktionen wurden natürlich auch Fehler behoben:

Deployment

Die Installation von SharePoint selber als auch das Einspielen von Updates ist an sich ein komplexer Prozess, wenn man mehrere Server zu einer Farm zählt. Nicht nur die richtige Wahl der zu installierenden Updates ist von entscheidender Bedeutung, sondern auch die richtige Reihenfolge. Wie es geht habe ich bereits früher grob beschrieben:

Natürlich ist dies wie immer keine allgemeingültige Aussage, da jede Kundenumgebung seine eigenen Feinheiten aufweisst. Weiterhin muss die Funktionalität von Eigenentwicklungen auf einem Testsystem vorher geprüft werden, da es durchaus zu einem unterschiedlichen Verhalten bzgl. der erwarteten Funktionalität von Eigenentwicklungen kommen kann.

Eines ist indes klar: Anpassungen von SharePoint eigenen Dateien sind ein Fehler. Es ist beachtlich, welche Dateien bei der Installation eines Service Packs  überschrieben werden. Eine Liste ist hier zu finden:

Fazit

Das SP2 ist mittlerweile knapp 10 Monate alt und es gibt alle 2 Monate neue Cumulativ Updates, welche weitere Verbessungen mit sich bringen. Eine Analyse der Ist-Situation dient als Entscheidungsgrundlage, welches Update-Level man benötigt.
Folgende Ressource kann zusätzlich genutzt werden:

27 Jan

Namics an den X.DAYS im März 2010

Am 17. und 18. März findet in Interlaken der nationale Business & ICT Event X.DAYS statt, an dem sich das "Who is Who" der ICT-Branche einfindet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an den X.DAYS. Sie finden uns während dieser Zeit an den folgenden Orten:


Ihre Ansprechpartner bei Namics an den X.DAYS sind Mischa Mundwiler und Troy Lüchinger.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an den X.DAYS!

22 Jan

Planung von Deployments in SharePoint Projekten


Ausganslage
Oftmals wird im Projektplan die Implementierung als langen Balken, der sich über mehrere Wochen oder gar Monate erstreckt, dargestellt. Der Projektleiter macht während dieser Zeit idealerweise tägliche Statusmeetings, hat Arbeitspakete erstellt und den Entwicklern zugewiesen und prüft den Fortschritt beispielsweise über JIRA, ohne aber je das zu implementierende System gesehen zu haben. Zum Schluss wird die ganze Entwicklung auf die Test-Umgebung deployed und man beginnt mit dem Testen. In den meisten Fällen werden da ziemlich viele Fehler gefunden und einige Arbeitspakete sind noch nicht so weit, wie sie eigentlich hätten sein müssen - eine ziemlich üble Überraschung, zumal für das Testen und die Fehlerkorrektur nur zwei Wochen eingeplant wurden.

Warum das bei Sharepoint Projekten besonders gefährlich ist, liegt auf der Hand: Bei SharePoint Deployments muss in der Regel nebst dem eigentlichen Deployment des Codes auch auf unterschiedlichste Komponenten wie Suche, Profilinformationen usw. Rücksicht genommen werden. Ausserdem steht in vielen Fällen einiges an Konfigurationsarbeit an. Das Zusammenspiel der entwickelten Komponenten kann in einer ersten Phase ein Problem darstellen.


Einplanung von Zwischendeployments
Ein möglicher Lösungsansatz, ist die Einfürhung von Zwischentests und -deployments. So darf die Implementierungsphase nicht länger ein langer Balken über mehrere Wochen sein, die mit dem Meilenstein „Ende Implementierung" oder „System ready for Testing" endet. Vielmehr sollten Zwischenmeilensteine und Zwischendeployments eingeplant werden. Die Zwischenphasen haben einen fixen Funktionsumfang, welcher jeweils von der Entwicklungscrew abgesegnet wurde. Nach jedem Zwischendeployment können die entwickelten Komponenten getestet werden. Der Projektleiter ist damit in der Lage die Qualität sowie den Fortschritt der Entwicklung zu überprüfen und kann bereits in einer frühen Phase notwendige Massnahmen einleiten falls der Fortschritt nicht so weit ist als erwartet. Zugleich kann früh erkannt werden, wie die einzelnen Komponenten von Sharepoint zusammenspielen.

In der folgenden Abbildung ist beispielhaft ein Projektplan für solche Zwischendeployments aufgeführt. In diesem Plan wurden zur besseren Übersicht die anderen Projektphasen weggelassen.

DeploymentPlan.jpg


Tipps zur Einführung von Zwischendeploymens
Um solche Deplyoments einzuführen sind folgende Punkte notwendig:


  • Deployments der Solution müssen weitmöglichst automatisiert erfolgen können. Lange Deploymentzeiten verhindern regelmässige Zwischendeployments, da der Aufwand dafür zu gross wird.

  • Es wird eine vorgängige Planung mit dem Projektteam zur Abstimmung des Umfanges und Dauer der einzelnen Zwischenphasen benötigt.

  • Das Einhalten der Zwischentermine ist ein wesentlicher Teil für den Erfolg der Planung. Dies kann beispielsweise über ein Kickoff Meeting erfolgen, bei dem der Implementierungsplan sowie das Softwardesign vorliegen und sich die Entwickler auf das Einhalten des Planes und der Zwischenmeilensteine committen.

  • Bereits in der Phase des Softwaredesigns sollten bestmöglichst Module gebildet werden, die sich einzeln deployen und auch testen lassen.


14 Jan

MOSS Benutzer-Statistiken

MOSS bietet Benutzer-Statistiken auf Site Collection und auf Site Ebene. Es sind allerdings kaum Konfigurationsmöglichkeiten vorhanden.

Benutzer-Statistik auf Site Collection Ebene
Die Reports zur Nutzung der Site Collection beziehen sich meist auf die letzten 30 Tage. Teilweise wird zusätzlich eine Grafik mit einer Übersicht über die letzten Monate zur Verfügung gestellt. Exakte Zahlen können in der Regel aber nicht aus der Grafik ausgelesen werden. Die Daten der einzelnen Reports können als Excel oder PDF exportiert werden. Aber auch hier kann kein Einfluss auf die Zeitperiode genommen werden.

requests2.gif

Benutzer-Statistik auf Site Ebene
Um detaillierte Informationen über eine spezifische Site zu erhalten, muss der Site Usage Report auf der entsprechenden Site aufgerufen werden. Es ist nicht möglich von einer zentralen Stelle aus direkt auf die Benutzer-Statistiken der einzelnen Sites zuzugreifen. Leider bietet die Site-Statistik keine Möglichkeit eines Vergleichs über mehrere Monate oder auch nur über den Vormonat, da die Statistik jeweils einen Monat ab dem Vortag berücksichtigt.

site_report.gif

Verständnis der Report Parameter
Die einzelnen Parameter innerhalb der Reports sind zum Teil nicht ganz selbsterklärend. Eine genaue Erklärung für jeden einzelnen Parameter kann hier gefunden werden: MOSS Usage Reports explained.

Fazit
Der MOSS Usage Report deckt die Grundbedürfnisse an eine Benutzer-Statistik ab, bietet darüber hinaus aber wenig. Sobald komplette Reports generiert werden müssen, Vergleiche über längere Zeiträume nötig sind oder detaillierte Informationen benötigt werden, sollte ein Drittprodukt anhand der konkreten Bedürfnisse evaluiert werden.


14 Jan

Microsoft SharePoint 2010 Development

Wie nicht anders zu erwarten war, werden für spezielle Lösungsansätze und Requirements auch in SharePoint 2010 kundenspezifische Implementierungen nötig sein. Seien es neue Webparts, eigene Multilinguale Frameworks oder die bekannten Workflows. Wichtig ist es aber vorher herauszufinden, welche Prozesse können vom alten SharePoint 2007 übernommen werden, welche müssen erneuert werden und vor allem welche müssen von grund auf neu überdacht werden.

Visual Studio 2010 und .NET 3.5 Framework
Microsoft unterstützt aber auch in Zukunft diese kundenspezifischen Implementierungen. Wie? - die Entwicklerwerkzeuge haben sich mit dem neuen Visual Studio 2010 ebenfalls erweitert. Ursprünglich gab es für Visual Studio 2005 (und später auch Visual Studio 2008) ein kostenloses Zusatzpaket von Microsoft,welches es ermöglichte, verschiedene Module zu programmieren und direkt auf dem SharePoint Server zu deployen. Dieses Feature hatte jedoch eine sehr hohe Fehleranfälligkeit und aus Entwicklersicht einen nicht ausreichenden Reifegrad und war somit nur bedingt einsetzbar für grössere Projekte.

projects.gif

Gerade diese wichtige Funktionalität wurde nun in Visual Studio 2010 fest integriert, zusätzlich wurde die Basisfunktionalität überarbeitet und erweitert.
Bedeutende Änderungen sind:

  • Verschiedene Deploymentprofile (Development, Staging, Live)
  • Import bestehender WSP Dateien als Solution

Eine Auflistung der Features kann hier nochmals eigenständig nachgelesen und recherchiert werden:

http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ee330921(VS.100).aspx

Erst in zukünftigen Projekten wird es sich herausstellen, ob dieses Toolset unsere bestehende Solution tatsächlich ablösen wird und ob die Kinderkrankheiten geheilt sind. Wir sind gespannt.

Grundlegend muss erwähnt werden, dass das .NET Framework von 3.0 auf 3.5 hochgesetzt wurde. Die neue Version ermöglicht dem Entwickler das Benützen wichtiger und vorallem effektiven neuen Features wie Linq, Lambda und den integrierten AJAX Support.

Eine ausführliche Auflistung der Features die mit .NET 3.5 gekommen sind, kann hier nachgelesen werden:

http://msdn.microsoft.com/en-us/library/bb332048.aspx

Das Erlernen dieser neuen Funktionalitäten ist, aus meiner Sicht, Pflicht für jeden .NET Entwickler und muss als Voraussetzung für ein sauberes und nach best practises orientiertes Programmieren gesehen werden.

SharePoint Foundation 2010 Library (SPF 2010) und SharePoint Server 2010 Library (SPS 2010)
Die Aktualisierung der WSS Bibliothek von 3.0 auf 4.0 (neu SharePoint Foundation 2010), bringt ebenfalls viele Änderungen mit sich. Es lohnt sich diese ebenfalls selbst zu recherchieren und die zentralen Anpassungen in der MSDN:

http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ee539826(office.14).aspx

Gleiches gilt auch für die Neuauflage der MOSS 2007 Bibliothek, welches nun SharePoint Server 2010 genannt wird. Hier der MSDN Link zu den Neuerungen:

http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ee557323(office.14).aspx

Es ist zwingend notwendig in den laufenden und kommenden SharePoint 2010 Projekten zuerst zu überprüfen ob alten, individualisierten Lösungen mit Hilfe des neuen Frameworks nicht einfacher und somit auch kostengünstiger (Betrieb, Erweiterung, Konnektivität) gelöst werden können.

Ein Beispiel hierfür ist die interessante Neuerung, die LINQ Unterstützung. Das Laden von Listendaten, war früher vorallem mit SPQuery und CAML möglich. Neu kann auch der SharePoint Provider mit Linq benützt werden.

Damit man sich das vorstellen kann, hier ein Code Beispiel aus der MSDN der auf eine Liste zugreift welches nur Customers bringt die aus London kommen:

// Get DataContext from page context
DataContext data = new DataContext(SPContext.GetContext(this.Context).Web.Url);
// Get the SharePoint list
EntityList Customers = data.GetList("Customers");
// Query for customers from London
var londonCustomers = from customer in Customers
where customer.City == "London"
select customer;

foreach (var londonCust in londonCustomers)
{
Console.Writeline("id = {0}, City = {1}", londonCust.CustomerId, londonCust.City);
}

11 Jan

Performance Test

Die professionelle Entwicklung von SharePoint Applikationen setzt heute sinnvollerweise Testverfahren ein. Dabei geht es zum einen um die Überprüfung der Performance des Verfahrens, zum anderen um die automatisierte Kontrolle der Korrektheit der Anwendung. Während die sogenannten funktionalen Tests schon während der Projektphase berücksichtig werden, sieht es mit den Bereichen Performance und Skalierbarkeit anders aus. Diese werden erst sehr spät durch entsprechende Tests abgedeckt oder sogar erst betrachtet, wenn es nach Abschluss der Entwicklungsarbeiten zu Problemen oder Systemausfällen beim Einsatz des fertigen Systems kommt. Die Integration von Performance-Management bereits in den Entwicklungsprozess hilft hingegen, Probleme schon frühzeitig zu erkennen und pro aktiv zu lösen. Somit stellt sich die Frage, warum in den meisten Projekten keine Performance-Tests während der Entwicklung durchgeführt werden. Ein Performance-Tests hängt wesentlich von der SharePoint Umgebung ab. Speziell Hardwarekonfigurationen sind in Testumgebungen sehr verschieden von den Produktivsystemen. Performance-Werte, die in Integrationsumgebungen bei Kunden ermittelt werden, können also in keinster Weise als Referenz für die Leistungsfähigkeit des fertigen Systems verwendet werden. Ziel muss es vielmehr sein, wesentliche potenzielle Performance-Probleme zu erkennen, um diese pro aktiv beheben zu können.

Namics unterscheidet dabei drei Bereiche um die Performance-Probleme zu erkennen und Massnahmen abzuleiten:

MOSS - Baseline Test
Der MOSS Baseline Test, ist ein Performance Test auf einer reinen MOSS Installation, ohne jegliche SharePoint Applikation. Die Testresultate dieser Umgebung können später mit dem Applikation Tests verglichen werden und somit erste Rückschlüsse auf die Performance Probleme zurückführen zu können.

Applikation Tests
Beim Applikation Test wird die von der Namics entwickelte SharePoint Applikation auf eventuelle Performance Probleme getestet, dabei geht es nicht um die funktionalen Tests, sondern um eventuelle Probleme beim laden von WebParts oder Layouts frühzeitig zu erkennen.

Infrastruktur Tests
Der Infrastruktur Test bezieht sich auf die System Umgebung einer MOSS Farm. Dabei werden die Komponenten wie zum Beispiel der Load Balancer auch mit berücksichtigt.

Skalierbarkeit
Als Nächstes stellt sich die Frage, wie man Performance und Skalierbarkeit einer SharePoint Umgebung testen kann. Speziell in Integrationsumgebungen mit geringer Last können diese Charakteristiken nicht aufgrund des Antwortzeitverhaltens ermittelt werden. Um zu verstehen, wie diese in der Entwicklung gemessen werden können, lohnt es sich, die Aspekte Performance und Skalierbarkeit näher zu betrachten. Performance bezeichnet die Charakteristik eines Systems, eine gewisse Anzahl an Benutzern zu bedienen oder bestimmte Antwortzeiten zu gewährleisten. Skalierbarkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Systems, die Performance durch das Hinzufügen zusätzlicher Ressourcen zu erhöhen. Während CPU und Speicher einfacher skaliert werden können, ist dies bei Engpassressourcen wie zum Beispiel bei Netzwerkverbindungen schwierig oder eventuell gar nicht möglich. Sehr oft sind dann Architekturänderungen zwingend notwendig. Stellt das Netzwerk zum Beispiel den Flaschenhals einer Anwendung dar, so muss entweder die Anzahl der Serviceinteraktionen oder die Datenmenge reduziert werden. Architekturänderungen sind meist sehr teuer und stellen ein zusätzliches Projektrisiko dar, vor allem wenn zentrale Systemkomponenten davon betroffen sind. Ziel von Performance-Tests in der Entwicklung muss es also sein, die effiziente Verwendung von Systemressourcen zu überwachen.

Performance Monitor
Um diese Ressourcen zu überwachen, müssen geeignete Tools in den Performance-Test integriert werden - wie zum Bespiel den Performance Monitor (Perfmon.exe) von Microsoft. Dieser sammelt detaillierte Laufzeitinformationen für jeden einzelnen Testfall. Diese Daten können im Anschluss daran analysiert werden. Potenzielle Probleme sind dann sehr schnell ersichtlich und es kann in der Entwicklung gegengesteuert werden. Untersuchungen auf Basis zahlreicher Kundenprojekte der Firma Namics AG haben gezeigt, dass ungefähr die Hälfte aller möglichen Performance-Probleme schon während der Entwicklung gefunden werden konnte, weil entsprechende Performance-Tests durchgeführt und analysiert wurden.

Proxy Sniffer
Die Namics AG setzt für ihre Performance Tests bei Kunden den sogenannten Proxy Sniffer ein. Der Proxy Sniffer ist ein kommerzielles Last- und Performancetesttool der Firma David Fischer GmbH. Die Firma hat sich auf die Entwicklung von Performancetools spezialisiert und mit dem Proxy Sniffer ein einfach zu bedienendes Lasttesttool auf den Markt gebracht, das viele sinnvolle Funktionen in einer Anwendung vereint.

Test Cases
Eine weitere zentrale Frage bei der Entwicklung von Performance-Tests ist das Design der Test Cases (Testfälle) an sich. Idealerweise kann man bereits bestehende Tests als Performance-Tests wiederverwenden. Unit-Tests eignen sich schlecht für Performance-Tests. Sie erfüllen meist nicht die Anforderungen an Ausführungszeit und testen oft einen zu kleinen Teil der Anwendungsfunktionalität. Wesentlich besser sind Integrationstests oder Testfälle, die ganze Anwendungsfälle testen.
Neben der Wiederverwendung bestehender Tests empfiehlt es sich auch, Tests zu entwickeln, die spezifische Performance-Kriterien einer Anwendung untersuchen. Ein Beispiel ist die Abarbeitung grosser Datenmengen, also zum Beispiel Upload einer grossen Dokumentendatei. Hier zeigen Performance-Tests Schwachstellen in der Implementierung auf und es kann gezielt optimiert werden.

Fazit
Performance-Tests können unter Verwendung moderner Werkzeuge genauso einfach in die Projektphasen integriert werden wie funktionale Tests. Durch die ständige Analyse des Laufzeitverhaltens einer Anwendung werden Architektur- und Regressionsprobleme früh in der Entwicklung erkannt. Neben besserer Softwarequalität führt es auch zu einem besseren Bewusstsein für das Thema Performance in Entwicklungsteams.

23 Nov

SharePoint. Assessment.

Namics hat unter dem Titel "Nutzt Ihr Unternehmen SharePoint richtig?" ein SharePoint Assessment entwickelt.

Die Namics Methode „SharePoint Assessment" bietet eine fundierte Grundlage für die Bewertung von SharePoint Anwendungen in Unternehmen. Das Assessment mündet direkt in Handlungsempfehlungen, wie die SharePoint Anwendungen verbessert werden können, um die Produktivität zu steigern sowie den erfolgreichen Betrieb sicherzustellen.


Das Assessment verfolgt 3 Ziele:


  • Aufzeigen von kurzfristigen Verbesserungsvorschlägen (Quick Wins) im SharePoint Bereich.
  • Erarbeiten von längerfristigen Handlungsempfehlungen.
  • Priorisierung aller Massnahmen gemäss den Kunden- und Unternehmensbedürfnissen.

Grundlage des Assessments sind konkrete Fragestellungen bezüglich der untenaufgeführten Dimensionen. Die Bewertung der einzelnen Fragen erfolgt gemeinsam mit dem Kunden. Die Auswertung wird gesamtheitlich sowie je nach Dimension gemacht.

Dimensionen.jpg


Im Assessment enthalten sind folgende Leistungen:


  • Durchführung eines SharePoint Assessments
  • Graphische Aufarbeitung der Assessment Resultate
  • Ableiten von Quick Wins und langfristigen Handlungsempfehlungen
  • Die Resultate werden als PowerPoint Präsentation zur Verfügung gestellt

17 Nov

SharePoint Experte gesucht!

Sie haben Spass daran, kundenspezifische Lösungen auf Basis der Microsoft Information Worker Architecture (z.B. mit SharePoint Technologien) zu realisieren und den gesamten Software-Entwicklungsprozess von der Analyse bis zur Inbetriebnahme durchzuführen?

Zudem arbeiten Sie gerne in einem lockeren und freundlichen Umfeld, in dem man auch nach der Arbeit mal gerne etwas zusammen unternimmt oder die Pausen gemeinsam vor dem Kickerkasten verbringt?

Dann zögern Sie nicht lange und schicken uns Ihre Bewerbung zu. Wir freuen uns über jedes neue Teammitglied!
Bei Fragen dürfen Sie mich jederzeit gerne kontaktieren!

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