http://www.u2u.info/default.aspx
Fand ich noch ganz hilfreich...
Und ist übrigens ein SharePoint Web :-)

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Und ist übrigens ein SharePoint Web :-)
Zur Erinnerung:
Im letzen Artikel zur SharePoint Suche haben wir begonnen, die verschiedenen Möglichkeiten der Konfiguration des SharePoint Crawlers zu beschreiben (Punkte 1 bis 4). Nachfolgende wollen wir diese Arbeit fortsetzen. Insbesondere soll in diesem Artikel der Umgang mit managed Properties für die feldgenaue Suche in MOSS2007 vorgestellt werden.

5) Default Content Access Account
Hier kann der standard Account für das crawling und auch für andere Datenzugriffe (z.B. Import von User Profiles) gesetzt werden. Dieser kann über crawl rules für einzelne folder übersteuert werden (siehe crawl rules).
6) Document Property Mappings
In diesem Kapitel geht es darum, Bestimmte Datenfelder (zum Beispiel Spalten von SharePoint Listen) für die feldgenaue Suche verfügbar zu machen. Wählt man den entsprechenden Link (6) dann gelangt man zum untenstehenden Konfigurationsdialog.

Wir sehen hier einen Auszug aus der Liste der standardmässig vorhandenen managed Properties. Ein managed property ist ein Verweis auf ein (oder auf mehrere) Datenfelder aus verschiedensten Datenquellen. Diese managed properties können für die Feldgenaue Suche verfügbar gemacht werden.
Beispiel: Wir haben eine SharePoint Liste erstellt, in der mögliche Blog Themen für diesen Blog verwaltet werden:

Dieser Liste wurde eine Spalte ‚Bereich’ hinzugefügt. Die Blog Themen können über dieses Feld klassifiziert werden. Wir wollen nun die Suche so konfigurieren, dass in einer Suchabfrage genau nach dem Inhalt der Spalte ‚Bereich’ in dieser Liste gesucht werden kann. Dazu Clicken wir in der Search Konfiguration der SharedServices auf den Link ‚New Managed Property’und gelangen dadurch auf den folgenden Screen.

Wir können hier den Namen des managed property angeben und wählen den Typ des Properties. Nun können wir mit ‚Add Mapping’ dem Property die gewunschten Datenfelder zuordnen. Beachten sie, dass mehrere mappings auf das gleiche managed property zeigen können und dass wir wählen können, ob jeweils nur das erste mapping aktiviert sein soll, oder alle mappings gleichzeitig beachtet werden.
Der folgende Dialog dient dazu, die gemappten Datenfelder eines managed property zu selektieren. Bitte beachten sie, dass neue Listenfelder erst nach einem full crawl gemapped werden können.

In der ‚category’ Auswahl wählen wir ‚SharePoint’. Danach werden in der Liste unterhalb aller verfügbaren Datenfelder angezeigt. Listenfelder beginnen jeweils mit ows_. Nachdem ein neues Managed Property erstellt worden ist, ist dieses nach einem full crawl für die Suche verfügbar.
Im nächsten Teil unserer Blog Serie zur SharePoint Suche wollen wir die Besprechung der Konfigurationsmöglichkeiten der Suche abschliessen. Bis dann, Grüsse an die MOSS2007 Gemeinde!
Carsten Keutmann hat einen SharePoint Manager weiterentwickelt.
Am Anfang konnte das Programm nicht viel mehr als die Objekte einer SharePoint 2007 Installation anzuzeigen.
Der Manager soll Funktionen welche nur im Stsadm.exe vorkommen anbieten. Das Ziel ist nicht eine WinForm Variante der "SharePoint 3.0 Central Administration" zu erstellen.
Download: SharePoint Manager 2007
Features:
- Verbindung zur SharePoint Konfigurations Datenbank
- Versionierung von ListItems
- Download Funktion von Dateien aus einer "document libraries"
- RecycleBin Wiederherstellung
- installieren/aktivieren von "SharePoint FeatureDefinitions"
Der folgende Artikel dient als Überblick zum Thema Web Content Managements (WCM) unter MOSS 2007. Weitere Artikel in dieser Serie rund um WCM werden in den kommenden Wochen die Möglichkeiten von WCM detaillierter aufzeigen und vervollständigen.
WCM ist Teil einer grösseren Enterprise Content Management (ECM) Strategie, die durch den Microsoft Office SharePoint Sever (MOSS) 2007 umgesetzt wird und auf der Grundlage der SharePoint Services (WSS) v3 aufbaut.
Bye MCMS - Hello WCM !
Vorab die etwas weniger gute Nachricht für alle von uns, die noch mit dem MCMS gross geworden sind – das Content Management Produkt in dieser Form gibt es in der neuen Version nicht mehr, dafür erhalten wir aber durch die Integration des CMS in MOSS 2007 auf der anderen Seite viele erfreuliche Neuerungen. Abgesehen von den Vorteilen der Verschmelzung von CMS und SharePoint, wie einheitlicher Auftritt beider Systeme, oder einer zentralen Umgebung für Administration und Entwicklung, profitiert WCM von den OOB-Features, die MOSS 2007 bereits mit sich bringt. Einige der Wichtigsten wären:
- Integrierte Suche
- Verwendung von WebParts, Document Libraries, Listen, RSS-Feeds, oder Business Data Catalog
- Versionierung mit Minor- und Majorabstufung
- Nutzung der Workflow Engine
- Item Security und Restore
- Security Trimming
- Link Fix-up
Aufbau einer WCM-Site
Nach dem Aktivieren des Publishing Features kann eine WCM-Site durch das Anlegen eines Publishing Site Templates aufgebaut werden. Prinzipiell verwendet diese Site, wie jeder andere Site-Typ in SharePoint, eine Masterpage, die mit Hilfe von CSS den „Chrome“ der Seite definiert und verantwortlich für das Rendering der folgenden Elemente ist:
- Top- und Left-Navigation
- Logos
- Search Fields
- Page editing Controls
- Logon Controls
- eventuelle Custom Controls
Auch die PageLayout.aspx wird wiederum verwendet um den Content-Bereich zu definieren. In ihr befindet sich eine Referenz auf die ausgewählte Masterpage. Der eigentliche Content wird jetzt jedoch nicht über WebParts eingepflegt, sondern über sogenannte Field Controls, die Inhaltselemente aus einer dafür vorgesehenen Document Library darstellen, die Bestandteil jeder einzelnen WCM-Site darstellt.
Field Controls und Content Types
Die jeweiligen Field Controls erhalten ihre Daten somit über entsprechend definierte Felder in der Document Library welche vorab über einen Content Type angelegt wurden. Der Content Type legt daher fest, welche Elemente grundsätzlich für ein Page Layout zur Verfügung stehen, wie ein Art Baukasten aus dem Bauklötze, hier Field Controls, zum jeweiligen Bau hinzugefügt werden. Es besteht die Möglichkeit Content Types auf verschiedenen Site-Levels anzugelegen und den enstprechenden Sites und Subsites zuzuweisen.
Werden die drei Field Controls (im Bild rot umrandet) in die Page Layout Seite integriert, würde dies in diesem Fall zu folgendem Ergebnis führen.
Ein Field Control besteht aus drei möglichen Zuständen, View Mode zur reinen Darstellung des Inhalts, Edit Mode zum Bearbeiten des Inhalts und Design Time zum Konfigurieren des Field Controls.
Neben den Field Controls und den Verwendung von manuell eingepflegtem Inhalt können natürlich aber auch WebParts integriert werden, um dynamische Daten darzustellen. Den Unterschied und den Einsatzbereich zwischen WebParts und Field Controls soll die untenstehende Tabelle verdeutlichen.
Nach der Inbetriebnahme von WCM stehen drei Standard Field Controls für HTML, Text und Links zur Verfügung. Sollen andere, wie zum Beispiel für die Präsentation von Flash, oder Filmen zum Einsatz kommen, können hierfür mit relativ geringem Aufwand proprietäre Custom Field Controls entwickelt werden.
Vergleich WCM MOSS 2007 und MCMS 2002
Analog zum früheren MCMS 2002 kann folgender Vergleich zum WCM herangezogen werden.
| MCMS 2002 | WCM MOSS 2007 |
|---|---|
| Channel | Site (SPWeb object) |
| Page/Posting | Page |
| Template object | Site content type |
| Template file | Page layout |
| Placeholder definition | Column template |
| Placeholder control | Field control |
| Resource library | Image library |
| Template Gallery | Master Page and Page Layout gallery |
| Web Author | Web Author |
Anpassungs- und Erweiterungsmöglichkeiten
Abgesehen von dem Erstellen von Custom Field Controls können weitere umfangreiche Anpassungs- und Erweiterungsmöglichkeiten im Bereich WCM vorgenommen werden. So hat der Entwickler die Möglichkeit die Page Editing Bar zu erweitern, durch die Verwendung von CSS Dateien innerhalb des HTML Editors die Formatierung der Inhalte zu verändern, oder diesen Rich Text Editor über weitere Buttons zu erweitern um so eigene Funktionen ins System zu integrieren.
Erweiterung der Page Editing Bar:
Formatierung durch definierte CSS-Styles:
Erweiterung des HTML-Editors:
Smart-Client Authoring
Neben dem In-Context Authoring mit welchem das übliche Browser-basierte Editieren von Inhalten gemeint ist bietet WCM noch eine Variante an um Dokumente über das sogenannte Smart-Client Authoring in eine WCM Page zu konvertieren. Hierbei werden out-of-the-box Word.docx, XML und InfoPath Dokumente unterstützt, für alle anderen wäre es notwendig einen Custom Converter zu implementieren.
Habe noch eine gute Quelle zu .NET 3.0 gefunden:
GetFXGuide
Hat auch ein kurzes Video zum Framework.
Die Seite ist in Englisch und wurde von Francesco Lomonaco erstellt.
Heute hatten wir eine Schulung bei namics wo wir über SharePoint 2007, Workflow, WebParts und mehr gesprochen haben. Ich habe den Teilnehmern versprochen ein paar interessante Feeds als .opml Datei in den Blog zu stellen.
Ressourcen zum Thema Workflow und SharePoint 2007 gibt es doch schon einige.
In Buchform leider wenige (z.B. von Paul Andrew), und das ist momentan auf dem Stand von Beta2 somit nicht ganz aktuell.
Datei kann direkt im RSS-Reader importiert werden.
Weitere Quellen gibt’s momentan nicht so viele.
Der Crawler ist dazu da, die Inhalte verschiedenster Datenquellen (Content Sources) für die Suche zu indexieren. Dabei können diverse Einstellungen die Arbeitsweise des Crawlers näher bestimmen.
Die Konfiguration des Crawlers erfolgt auf Ebene ‚Shared Service’. Dies bedeutet, dass mehrere Web Applikation mit der gleichen Search Konfiguration arbeiten können. Ausgehend von der Central Administration gelangen sie zur Konfigurationsseite des SharedService. Über den Punkt ’Search Settings’ öffnen sie nun die untenstehende Seite.

1) Content Sources
Mit Hilfe der Content Sources legen wir fest, welche Inhalte indexiert werden sollen. In der folgenden Abbildung haben wir die dabei möglichen Typen zusammengestellt.

1) Sharepoint Sites
2) Strukturierte Daten aus SharePoint (z.B. Benutzerprofile)
3) ResultSets eines Business Data Catalogs. Über die Business Data Catalogs (BDC) können verschiedene Daten aus externen Anwendungen für den Crawler verfügbar gemacht werden. Die Erstellung von BDC Applikationen sprengt leider den Scope dieses Artikels. In einem Satz: In einer xml Datei wird Connection und Datenbezug für eine Datenbank oder ein Webservice definiert. So gelesene Daten können in SharePoint angezeigt, gecrawlt und durchsucht werden.
4) File Shares: Das crawlen diverser Dateiypen wird out of the Box unterstützt. Crawling zusätzlicher Dateitypen kann durch die Implementierung zusätzliche IFilters erreicht werden (siehe auch Punkt 3: FileType Inclusions).
5) Web Sites: Es können beliebige WebSits ausgehend von einer angegebenen Einstiegsadresse gecrawlt werden. Allerdings sollte die eigentliche Internetsuche den Internet Suchdiensten überlassen bleiben.
2) Crawl Rules
Dieser Menupunkt öffnet die Listenansicht aller crawl rules. Eine Crawl rule ist eine Regel, die zusätzliche Einschränkungen (exclude rule) oder Zulassungen (include rules) für den Crawler definieren. Dabei kann für jede include rule ein alternativer crawling account definiert werden. Dieser übersteuert dann den standardmässig gesetzten crawling Account für den angegebenen Pfad. Im untenstehenden Beispiel wurde eine rule definiert, die für das crawling aller Dokumente unter …Docs einen alternativen crawling Account setzt.

3) File Types
Durch diesen Menupunkt wird eine Liste aller gecrawlter Dateitypen angezeigt.

Neben den bereits vorhandenen Dateitypen können auch neue Typen für das crawling registriert werden. Um einen Dateityp erfolgreich crawlen zu können muss für diesen Typ ein entsprechender IFilter vorhanden sein.
4) Crawl Logs
Über die Auswahl des Host Names gelangt man zum untenstehenden Screen. Das crawl log ist ein wichtiges Hilfsmittel, um Probleme beim crawlen zu erkennen und beheben zu können. Schauen sie zunächst ins crawl log, wenn Suchresultate nicht den Erwartungen entsprechen oder der crawler sich endlos im Internet versteigt. Das crawl log wird auch während des crawlings aktuell gehalten und kann daher gut zur Überwachung des Fortschritts wärend des crawlens benutzt werden.

Im nächsten Artikel (3. Woche November) werden wir die verbleibenden Konfigurationspunkte 5 bis 11 in der ersten Abbildung besprechen. Insbesondere geht es dabei um die Einrichtung von Search Scopes.
Dies ist der zweite Teil der Artikelserie über die Suche in MOSS 2007. Im ersten Teil haben wir einen generellen Überblick über die Suche auf den neusten Microsoft Plattformen gegeben. Ab jetzt soll es nur noch um die Intranet Suche mit MOSS 2007 gehen. Dabei gehen wir davon aus, dass bereits gewisse Vorkenntnisse über den Aufbau einer Volltextsuche bestehen.
Übersicht, Aufbau der Farm

Die obige Abbildung soll einen Überblick über die Architektur der MOSS 2007 Search geben:
• Der Index Server ist zuständig für die Erstellung der Indexe. Dabei werden die zu Indexierenden Daten gelesen, interpretiert und in einer Index Datei teilweise und in für die Suche optimierter Form abgelegt.
• Schon während der Erstellung des Index wir dieser an die Search Server propagiert. Die Search Server bearbeiten die Suchabfragen der Clients.
• Die FrontEnd Server sind die eigentlichen SharePoint Server. Auf ihnen laufen die Web Applikationen und sie beantworten die Requests der Clients.
Dabei ist es nicht erforderlich, dass die Search oder Index Server ebenfalls FrontEnd Server sind obschon dies - in kleineren Farmen - oftmals der gewählten Konfiguration entspricht. Wir sehen auch, dass MOSS 2007 Search gut skalierbar ist, da jeder Server Typ mehrfach vorkommen kann.
Einrichten der Search
In diesem Kapitel wollen wir einen Überblick über die Konfiguration der Microsoft SharePoint Search 2007 geben. Dabei setzen wir eine grundsätzliche Vertrautheit mit der Konfiguration von MOSS 2007 (Central Administration und Site Administration) voraus.
Konfiguration der Farm
Zum Einrichten der Server Typen und der Search Services öffnen wir die Central Administration. Auf dem ‚Operations’ ‚Services on Server’ wählen.

Hier können die gewünschten Search Services für jeden Server in der Farm aktiviert und konfiguriert werden.
Für die Search sind die folgenden Services interessant:
• Office SharePoint Server Search: Dieser Service durchsucht und crawlt SharePoint Sites, andere Web Sites und File Shares.
Durch klicken auf den entsprechenden Link wird die folgende Konfigurationsseite angezeigt.

1) Selektieren sie diese Checkbox, wenn es sich beim aktuellen Server um einen Index Server handelt
2) Selektieren falls es sich um einen Search Server handelt.
3) Falls Index Server kann hier ein FrontEnd Server angegeben werden, der für das crawling benutzt werden soll.
• Windows SharePoint Services Search: Durchsuchen und indexieren von Benutzerinformationen aus den SharePoint Content Datenbanken.

Hier werden Service Accounts und Verbindungsinformationen, sowie der crawling Intervall für die SharePoint eigenen, strukturierten Daten festgelegt.
Bis jetzt haben wir gesehen, wie wir die Search auf Farm Ebene einrichten können. Im nächsten Artikel (2. Woche November) wollen wir auf die Konfigurationsmöglichkeiten des Crawlers eingehen.