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« November 2007 | Übersicht | April 2008 »
28
Feb
SILVERLIGHT 2
gepostet von Sascha David am 28.02.2008 um 09:39

Es ist soweit, Scott Guthrie, seines Zeichens Vice President der Microsoft Developer Division, hat in seinem Blog eine "Sneak Preview" des kommenden Silverlight 2 veröffentlicht.

Silverlight 2 enthält eine plattform- und browserübergreifende Version des .NET Framework und erlaubt es, RIAs (Rich Internet Applications) auf Basis von .NET in allen üblichen .NET-Sprachen wie z.Bsp. C# zu entwickeln. Eine erste Beta von Silverlight 2 soll in Kürze veröffentlicht werden. Vorausichtlicher Erscheinungstermin soll der 5. März 2008 sein.

Silverlight 2 unterscheidet sich gewaltig von seinem Vorgänger Silverlight 1.0, das als Flash Killer bezeichnet wurde und für Video, Audio und Animationen fungiert.

Mit Silverlight 2 werden ein Set an Funktionen und Kontrols zur Verfügung stehen:

WPF UI Framework
Mit dem WPF-basierten User Interface-Framework soll die Entwicklung von Webanwendungen leichter von der Hand gehen. Das Framework enthält eine Engine für Grafikdarstellung und Animationen, sowie Unterstützung für komplexe UI-Funktionen wie Controls, Layout Management, Data-Binding, Styles und Template-Skinning. Das WPF UI-Framework in Silverlight ist ein kompatibles Subset des WPF UI-Framework. Dadurch können Entwickler ihre bestehenden Kenntnisse, Controls und existierenden Programmcode weiterverwenden, um plattformübergreifende Webanwendungen zu entwickeln, die Desktop-Anwendungen kaum nachstehen.
Rich Controls
Silverlight 2 enthält ein Set integrierter Controls, die man schon unter der Windows Forms 2.0 Entwicklung her kennt, das Entwicklern und Designern die schnelle Entwicklung neuer Anwendungen ermöglichen soll. Die integrierten Controls unterstützen ein Workflow-optimiertes Vorlagen/Template-Modell, anhand dessen Designer und Entwickler zusammenarbeiten können.
Rich Networking Support
Silverlight 2 enthält Netzwerk-Unterstützung. Integriert sind unter anderem REST, WS*/SOAP, POX, RSS und http-Dienste. Silverlight 2 unterstützt domainübergreifende Netzwerkzugriffe, d.h. Silverlight-Anwendungen können direkt auf Daten und andere Ressourcen aus dem Web zugreifen. Beta 1 verfügt außerdem über integrierten Sockets Networking Support.
Rich Base Class Library
Silverlight 2 enthält eine leistungsfähige .NET Base Class Library (inkl. Collections, IO, Generics, Threading, Globalization, XML, Local Storage usw.). Darunter sind auch APIs welche Integration von .NET-Code mit HTML/DOM/JavaScript ermöglichen. Unterstützung für LINQ und LINQ to XML zur Transformation und Abfrage von Daten ist ebenfalls vorhanden, ebenso Local Data Caching und Local Storage Support. Die .NET APIs in Silverlight 2 sind ein kompatibles Subset des.NET Frameworks.

Silverlight 2 kommt ohne .NET Framework auf dem Computer aus, es reicht aus, das Silverlight-Plug-in auf seinem Mac, Linux oder Windows-Rechner zu installieren. Silverlight 2 Beta 1 soll als Download 4 MB groß sein.

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21
Feb
Von Notes zu MOSS
gepostet von David Morf am 21.02.2008 um 15:04

Integration und Überführung einer Lotus Notes-Infrastruktur in eine Microsoft-Architektur

Bernd Vellguth, Microsoft / Hendrik Juelich, Microsoft / Mathias Kämmer, Microsoft



Der Vortrag zeigte die verschiedenen Möglichkeiten auf, wie mit Notes Anwendungen in Bezug auf MOSS umgegangen werden kann. Dabei war nicht die Migration von Lotus Notes Lösungen der Fokus der Session, sondern die Koexistenz der beiden Systeme und die Integration in SharePoint.
Die erste Variante war das Anzeigen von webbasierten Notesanwendungen über I-Frame in SharePoint. Hier liegt der Stolperstein in der SSO-Problematik.

Sehr nett war das Feature, dass die Microsoft Communicatior Presence in der Notesanwendung ebenfalls integriert wurde.


Viel spannender war dann die Integration in SharePoint, so dass Aktionen ausgeführt werden können, aber die Daten und Businesslogik weiterhin in Lotus Notes Datenbanken liegen. Hierfür müssen "lediglich" entsprechende XML-Feeds und Webservices von Notes zur Verfügung gestellt werden, gegen diese dann SharePoint seine Abfragen starten kann. Die Webservices ermöglichen auch das updaten von Datensätzen innerhalb von Notes, der Benutzer arbeitet aber nur in der SharePointoberfläche.


Um Mails von Notes in SharePoint zu integrieren bietet Microsoft die pol-DB (Notes Datenbank), an welche Notes Mails/Dokumente gesendet werden können. Diese Konvertiert die Mails/Dokumente inkl. Struktur, Bilder und Anhänge zu einem Worddokument und sendet dieses an eine SharePointbibliothek.
Mit weiteren Programmieraufwand könnten auch die Attachements noch aus dem Word gelöst werden. Dies ist eine sehr komfortable Möglichkeit für Unternehmen, welche ihre Mails und andere Dokumente noch in Notes speichern, aber webbasiert in ihrer SharePointanwendung abrufen wollen.

notes2sharepoint.jpg


Der letzte Teil war noch die Präsentation der MOSS Suche, wie diese auch Notes Inhalte indexieren und durchsuchbar machen kann. Dazu ist die Installation des API Toolkit nötig. Für weiter Informationen dazu auf dem Microsoft Enterprise Search Blog. Auch die Berechtigungsstrukturen können so von Notes berücksichtigt werden.


Alles in allem war es ein sehr spannender Vortrag, welcher aufgezeigt hat, dass eine Koexistenz nicht unmöglich sein muss. Aber es ist klar, dass dies nicht in einem Tag realisiert werden kann. Ob sich die Investition sich wirklich lohnt, muss für jeden Fall individuell untersucht werden? Zudem sollte sich überlegt werden, ob eine Koexistenz wirklich unumgänglich ist oder ob nicht eines der beiden Systeme alle Anforderungen abdecken kann.

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20
Feb
Was kann SharePoint eigentlich im ECM Umfeld
gepostet von Michael Pertek am 20.02.2008 um 12:36

Zu welchen Kunden­anforder­ungen passt SharePoint am besten? Und welche Rolle spielt Enterprise Search? Zöller und Part­ner analysiert das Angebot
Vortrag von Peter Fischer und Jürgen Rentergent an der SharePoint Konferenz 2008

Vortrag mit einem guten Überblick über die bestehenden Funktionalitäten von MOSS 2007, speziell im Hinblick auf Durchgängikeit eines Produkts (besser einer Produktfamilie) in der Verwendung im ECM Umfeld und vorallem der Enterprise Search. Hinsichtlich der Einschränkungen gegenüber bestehenden und vorallem etablierten ECM Systemen wurden die Stärken und Schwächen von MOSS klar herausgearbeitet und detailliert aufgelistet. Die Vorteile im Collaborations, Interaktions- und einfachen Workflow- Umfeld bieten auch unserer Meinungen den zentralen Mehrtwert zu den gängigen Systemen. Um tatsächlich mit SharePoint eine befriedigende Lösung, gerade in Archivierungs- und Compliancerelevanten Themen zu erhalten ist der Einsatz von Drittsystemen und ggf. Eigenentwicklungen auf MOSS-Basis unumgänglich. Interessant war die Schlussaussage, dass der im Moment wirklich kritische Faktor bei der Realisierung "Erfahrene Dienstleister vor Ort" zu finden ist, und Projekte demenstprechend langfristig geplant werden müssen, da ein erheblicher Ressourcenengpass an qualifizierten Dienstleistern vorhanden ist. Somit ist die Zusammenführung von Beratung (d.h. Planung und Konzeption) und Implementierung (d.h. Konfiguration und Programmierung) immer wichtiger, aber auch schwieriger zu realisieren.

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20
Feb
"Ich würde gerne, aber weiss nicht wie..."
gepostet von Mischa Mundwiler am 20.02.2008 um 11:48

Support, Tools und Ressourcen für Entwickler und Anwender
(Vortrag an der SharePoint Konferenz 2008 in Frankfurt)

Michael Greth (MVP SharePoint) hat in seinem Vortrag jede Menge interessanter Links und Ressourcen vorgestellt. Diese sind sehr wertvoll, wenn es darum geht, schnell an Knowhow heran zu kommen. Sei dies aus Sicht der einzelnen Projektphasen (Planung, Spezifikation, Implementation etc.).

Spannend an seinem Vortrag fand ich insbesondere den universellen Einsatz von OneNote als Wissensmanagement-System. Klein begonnen beim Speichern einzelner Seiten aus einem Blog/Wiki etc. aus dem Browser direkt in OneNote (wer OneNote installiert hat, findet im IE unter Tools den zusätzlichen Menüpunkt "Send to OneNote"). Zuweisung dieser Seite in ein existierendes Notizbuch, welches dann mit eine Bibliothek von SharePoint synchronisiert wird. Schneller kann Knowhow nicht mehr für sich selbst gespeichert und via SharePoint an andere weitergegeben werden (hier denke ich insbesondere an den Firmen internen Einsatz).

Viele sehr spannende Inhalte finden sich im WIKI der SharePoint Community. Alle von Michael Greth vorgestellten Links und Ressourcen findet Ihr als Zusammenfassung unter der folgenden Adresse:

http://live.sharepointcommunity.de/wiki/Wiki-Seiten/SharePoint-Konferenz.aspx

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19
Feb
namics@Deutsche SharePoint Konferenz 2008
gepostet von Michael Pertek am 19.02.2008 um 13:10

namics hat sich aufgemacht auch der diesjährigen Sharepoint Konferenz in Deutschland beizuwohnen. Rund 2.000 Teilnehmer tauschen sich zu den Themen Windows Server 2008 und MOSS 2007 aus und erweitern das bestehende Know-How Netzwerk.

Weitere Informationen: Ready for take off

Fokus am ersten Tag für namics liegt auf den Themenbereichen:
- Business Process Management (Workflows und Management Cockpit)
- Dokumentenmanagement (inkl. Vertragsmanagement und Klassifikationen)
- Web Content Management (Einsatz von MOSS im Internet)
- Strategie und Business Prozesse

Sicherlich werden die Erkenntnisse aus diesen Schwerpunkten in einem neuen Whitpaper aufgearbeitet und die Dienstleistungskompetenz seitens namics erhöhen.

Interessant und abwechslungsreich sind auch die ausserhalb der Themenschwerpunkte angebotenen Vorträge, wie bspw. von Dr. Wilhelm Bauer (Frauenhoferinstitut) zum Thema "Höchstleistung in der Wissens­arbeit - Erkenntnisse aus­ dem Fraunhofer Office 21 Projektes und Strategien von Microsoft", der weit über eine produktspezifische Analyse und Einbettung von Technologieaspekten in die kollaborative Arbeitswelt hinaus ging.

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05
Feb
Kurzinformation und -dokumentation zu SP1
gepostet von Michael Pertek am 05.02.2008 um 16:37

Im Rahmen der Erscheinung des Servicepacks 1 zu WSS 3.0 und MOSS 2007 zum Jahreswechsel 2007/2008 haben wir die wichtigsten Implikationen und Anwendungsschritte intern untersucht und in einer Kurzdokumentation aufbereitet. Die Dokumentation und die darin enthaltenen Ergebnisse sollen die wichtigsten Neuerungen und Änderungen im Microsoft Sharepoint Umfeld schnell und übersichtlich erfassen, um ggf. notwendige weitere Schritte einleiten zu können.

Inhalte dieser Dokumentation sind (Abstract):

MOSS & WSS - Neuheiten
» Hot fixes,
» Windows Server 2008 Kompatibilität,
» ASP.NET AJAX Kompatibilität und Unterstützung,
» Neue stsadm Kommandos zur Repartitionierung von Datenbanken und Umbenennen von Host Site Collections.

MOSS & WSS - Basic Installation
» automatische Installation des Updates über Windows Update (falls aktiviert)

MOSS & WSS - Farm Installation
» Manuelle Installation durch einen Administrator (Account mit speziellen Berechtigungen auf den Servern und dem DB-Server benötigt)
» Alle Webserver müssen das gleiche Service Pack installiert haben!
» Für die Dauer der Installation sollten die Webserver nicht auf Nutzeranfragen reagieren, d.h. der „World Wide Web Publishing Service“ sollte gestoppt werden.

MOSS & WSS
» Eigenentwicklungen: Es werden diverse schema.xml, diverse Java Scripte und z.B. die fieldswss.xml überschrieben!
» Eine Verifikation des Updates sollte durchgeführt werden!

MOSS
» WSS SP1 als Vorraussetzung zuerst installieren!
» Es wird nun der 2.85 (statt 2.5) fache Speicherplatz der Indexgrösse auf dem Indexserver benötigt!
» Advanced Search: Wenn man bei der erweiterten Suche in den WebPart Eigenschaften die Felder "Properties" oder "Results Type Picker" einzeln oder beide zusammen ausblendet, erscheint die Fehlermeldung: „Object reference not set to an instance of an object.“

Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Ergebnisse hinsichtlich der Neuerungen, sondern bieten eine Übersicht und Einschätzung zum Servicepack 1 zu WSS 3.0 und MOSS 2007 Stand 31.01.2008.

Für weitere Fragen und Unterstützung stehen wir gerne zur Verfügung.

Download Kurzdokumentation als PDF

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