SharePoint Community Camp 24.&25. April 2008
Heute auf dem Programm stand "Datenansichten mit SharePoint Designer" (Michael Greth), "Gestaltung und Anpassung von SharePoint Plattformen" (Fabian Moritz), SharePoint Workflows erstellen" (Daniel Wessels) und "Best Practices/Tipps für die Umsetzung von Web Content Management Systemen auf Basis von MOSS" (Fabian Moritz).
Im ersten Slot wurden die Möglichkeiten von Datenansichten aufgezeigt. Nachdem gestern die Dataviews genutzt wurden, um die Suchresultat anzupassen, wird heute der Fokus stärker auf die Verknüpfung von Daten gelegt. Auch lag hier der Schwerpunkt auf die Nutzung des SharePoint Designers, welcher gute Unterstützung für Nicht-Entwickler bietet, um Anpassungen selber durchzuführen. Über bedingte Formatierungen und individuelle Filterkriterien, können
so gute Übersichts- und Auswertungsviews erstellt werden.
Was eher zu kurz kam, sind die Nachteile vom SharePoint Designer. Es muss bewusst sein, dass die Anpassungen jeweils nur für diese Seite greifen, auf welcher die Anpassungen gemacht werden. Für wiederverwendbare Komponenten, was oft bei grösseren Unternehmen benötigt wird, sollte zwingende die Funktionalitäten über Features implementiert werden. Da sehe ich den SharePoint Designer eher als Tool fürs Prototyping, die Umsetzung dabei erfolgt von den Entwicklern im Visual Studio.
Der zweite Slot zeigte anhand verständlicher Demos, die verschiedenen Stufen der Anpassungen innerhalb von SharePoint. Über Administrator, Publisher bis hin zum Entwickler.
Zwar wurden die Gefahren der Tools erklärt, aber auch die Vorteile der Eigenentwicklung eher in den Hintergrund gerückt. Obwohl die Eigenentwicklung zeitaufwendiger ist, erhöht das die Kontrolle über den Code und erleichtert das Change Management und Bug Fixing enorm.
Der Nachmittag begann mit der Session "SharePoint Workflows".
Sehr detaillierte Demo, wie der im SharePoint Umfeld bekannte Ferienantrag mittels InfoPath und SharePoint Designer erstellt werden kann. Dabei wurde ein 3-stufiger Workflow erstellt (Antragsteller --> Vertreter --> Manager). Die Demo bestätigt, dass für einfache Workflows, wie Spesenabrechnungen, Ferienanträge etc. SharePoint durchaus sinnvoll eingesetzt werden kann. Aber es ist nicht zu vergessen, dass die Transaktionalität nicht unterstützt wird und so für Businesskritische Prozesse auf einen anderen Workflowhost ausgewichen werden muss.
Zum Abschluss wird noch auf das Web Content Management eingegangen.
In einer Kurzen Präsentation wird der Weg zum Web Content Management aufgezeigt. Von der Erstellung von Publishing Sites, Erstellen Masterpages mit Bilder und Styles bis hin zur Anwendung von Page Layouts. Gute Einführung ins Web Content Management. Das Fazit kam zum Schluss: Man hat viele Möglichkeiten, aber es gibt viele Anpassungen und Eigenentwicklungen zu machen, für eine komplette Webseite.
Am Schluss noch einige Beispiele von Webseiten auf Basis von MOSS, leider fehlte die von namics erstellte Seite von www.nestle.ch :-)

