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21
Okt
Fallstudien Sharepoint aus der Fachtagung
gepostet von Jürg Stuker am 21.10.2008 um 12:00

"Drüben" beim namics Weblog findet der geneigte Leser einige Fallstudien von namics zu MOSS und hier die Links dazu:

- Fallstudie RBC, Informationsportal
- Fallstudie Ostschweizer Kinderspital, Projekt Imago DMS
- Fallstudie EJDP (PolCollaboration und AVS)
- Fallstudie LTV Media

Und noch eine Einleitung von Hanspeter Quadri, Director Enterprise & Partner Group, Microsoft Switzerland:

- Fachtagung MOSS - Intro

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15
Okt
Microsofts Communications-Server in neuer Version
gepostet von Sascha David am 15.10.2008 um 12:32

Auf der VoiceCon in Amsterdam hat Microsoft gestern den Office Communications Server 2007 Release 2 (R2) angekündigt. Der Software-Konzern Microsoft arbeitet an einer neuen Version seines Unified Communications-Servers für Unternehmen. Dieser soll möglichst alle Kommunikationsformen auf einer Plattform bündeln.

Wie das Unternehmen mitteilte, sei der Office Communications Server 2007 R2 jetzt in eine geschlossene Beta-Phase gegangen. Nachdem die erste Fassung vor einem Jahr auf den Markt kam, will man nun im kommenden Februar den Nachfolger verfügbar machen.

Solide, einheitliche Basis:

Durch die Integration von Microsoft Office, Exchange und SharePoint Server können Anwender über den Office Communications Server die bekannten und von ihnen eingesetzten Anwendungen miteinander kombiniert nutzen. Die einheitliche Unternehmensinfrastruktur und Bedienung erspart den Unternehmen, eine Vielzahl verschiedener Anwendungen zu installieren und anzuwenden. Zu den wichtigsten neuen Funktionen für eine flexiblere geschäftliche Kommunikation und eine verbesserte Verwaltung gehören:

Neue Telefonkonferenzmöglichkeiten erweitern die OCS-Konferenzfunktionen und ermöglichen Unternehmen den Verzicht auf kostenintensive Audio-Konferenz-Dienstleister. Anwender können durch ein erweitertes Desktop Sharing ihre Benutzeroberfläche mit anderen teilen, Audiokonferenzen initiieren und mit anderen Personen ausserhalb der Organisation auf PC, Macintosh oder Linux-Plattform über eine Web-basierte Schnittstelle kommunizieren.
Verbesserte Sprachfunktion und erweiterte Mobilität: Stellvertreter können Anrufe unkompliziert verwalten und weiterleiten sowie Konferenzen für andere Personen aufsetzen. Diese Funktionalitäten entsprechen den bekannten Chef-Sekretärinnen-Funktionen. Durch erweiterte mobile Funktionen können Anwender auf Nokia S40- und S60-, Motorola RAZR-, Blackberry- sowie Windows Mobile-Plattformen über Instant Messaging und Sprache von einem einheitlichen Client aus kommunizieren.
Neue Entwicklerwerkzeuge und Integrationsmöglichkeiten: Erweiterte APIs und die Visual Studio-Integration verbessern die Effizienz täglicher Geschäftsprozesse, indem sie Unternehmen ermöglichen, kommunikationsfähige Anwendungen zu entwickeln und in Geschäftsapplikationen einzubetten.

Eine vollständige Übersicht der neuen Funktionalitäten des Office Communications Server 2007 R2 ist verfügbar unter: http://www.microsoft.com/communicationsserver.

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15
Okt
Silverlight 2.0 veröffentlicht
gepostet von Sascha David am 15.10.2008 um 12:27

Microsoft hat die Web-Applikation Silverlight 2.0 veröffentlicht. Die neue Version bringt zahlreiche Verbesserungen für Entwickler und unterstützt jetzt auch das .net Framework und Digital Rights Management (DRM).

In seinem Bestreben, dem Marktführer Adobe Flash Konkurrenz zu machen, legt Microsoft ordentlich nach: Das ab sofort verfügbare Silverlight 2.0 wartet mit einer Menge Verbesserungen und neuen Funktionen auf. Während die erste Version sich noch hauptsächlich an Videos orientierte, bringt 2.0 erhebliche Erweiterungen mit sich, die sich insbesondere an Entwickler richten. So unterstützt die Version 2 auch Microsofts .net Framework und Programmiersprachen wie C#, Python und Ruby und kann Web-Services und Atom Endpoints ansprechen, um Komponenten für Web-Applikationen aufzurufen. Weitere Neuheiten sind skinning und Einbindung von Templates, verbesserte Netzwerk- und Marketing Unterstützung, sowie eine Zoomfunktion für Bilder, genannt »Deep Zoom«.
Gleichzeitig mit der Verfügbarkeit von Silverlight kündigte Microsoft auch an, die Bereitstellung von Werkzeugen zu unterstützen. Dafür wurden mehrere Entwicklungs- und Design-Tools vorgestellt, die mit Visual Studio 2008, Visual Studio Web Developer Express und Expression Blend arbeiten und Features wie common controls bieten. »Wir sind überzeugt, damit aus Entwicklersicht es eine üppige Programmierplattform zu bieten, auf der die Designer gleichberechtigt mit den Entwicklern arbeiten können.« sagte Scott Guthrie, VP der Microsoft Entwickler-Abteilung, bei der Vorstellung.

Derzeit bereitet sich Microsoft auch darauf vor, eigene, mit Silverlight 2.0 entwickelte, Web-Anwendungen zu veröffentlichen. Guthrie äusserte diesbezüglich, Microsoft werde in den nächsten Monaten einige neue Produkte und Technologien ankündigen, die »enorm von Silverlight profitieren werden«. Bisher hat Microsoft aber noch kein entsprechendes Produkt veröffentlicht, sondern Silverlight nur für einige hundert Marketing-Kampagnen auf der eigenen Webseite genutzt.
Microsoft hat ausserdem angekündigt, neben Visual Studio auch die Entwicklung Silverlight-bezogener Kompetenzen und Tools in der Open Source Entwicklungscommunity der Eclipse Foundation zu unterstützen. Damit sollen mehr externe und Open Source Entwickler ins Boot geholt werden. Microsoft sieht dies als Teil seiner aktuellen Bemühungen, die Brian Goldfarb, Developer Platform Group Director, ein »starkes Engagement für Offenheit und Interoperabilität« bei Silverlight nennt. Dies schliesst auch Open Source Steuerelemente mit ein, die Microsoft auf seinem CodePlex unter einer Public License veröffentlicht. Ebenso wird das Unternehmen das Silverlight XAML Vokabular mit nur wenigen Einschränkungen kostenlos verfügbar machen, um seinem Versprechen bezüglich offener Spezifikationen gerecht zu werden.

Während Adobe Flash auf fast 100 Prozent der mit dem Web verbundenen PCs installiert ist, hat Silverlight bisher nicht ansatzweise solche Durchdringungs-raten. Microsoft hofft jedoch, dass Silverlight bald auf der Hälfte aller Internet-Rechner installiert sein wird. Spezielle Content-Deals, wie der mit NBC zur Olympiade, sollen diese Position stärken. Unter den anderen grossen Partnern sind bisher Sendeanstalten in Frankreich, den Niederlanden, Russland und Italien. Auch die Nationalversammlung der Demokraten in den USA wurde live per Silverlight gestreamt. Noch diesen Monat will der Video-Verleih Blockbuster in den USA einen Silverlight-basierten Video-Service starten und AOL wird die nächste Generation seines Webmail-Dienstes als Silverlight-Anwendung konstruieren. HP hat beschlossen, Silverlight künftig auf jedem auszuliefernden PC vorzuinstallieren. Microsoft hofft deshalb, das die Adoption mit der Version 2.0 »ernsthaft« in Schwung kommt.
Ausser den Silverlight-basierten Anwendungen von Microsoft selbst ist aber noch unklar, wie die Zukunft des Plugins aussieht. Microsoft gibt keine Auskunft darüber, ob es mit Windows 7 verteilt werden soll und kündigte bisher offiziell auch keine Pläne für eine Version 3.0 an. Hinter der Hand wurde jedoch bereits kolportiert, die nächste Version solle PHP unterstützen. Silverlight 2.0 läuft mit Firefox, Safari, and Internet Explorer unter Windows und Mac OS, Novell arbeitet an einer Version for Linux. Evtl. soll in Zukunft auch Google Chrome unterstützt werden. Die Vollversion von Silverlight 2.0 kann hier heruntergeladen werden, Updates für alte Versionen sollen laut Microsoft in den nächsten Wochen folgen.

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07
Okt
Kilimanjaro, Gemini und Madison von Microsoft
gepostet von Sascha David am 07.10.2008 um 15:56

Die aktuelle Version von Microsofts Serversystem heisst SQL Server 2008. Doch die Redmonder basteln längst unter dem Codenamen Kilimanjaro an dem Nachfolger. Kilimanjaro soll unter anderem über Selbst-Analyse-Tools verfügen, die das Erstellen eigener Anwendungen auf Basis des Microsoft-Datenbankservers erleichtern sollen.Der Nachfolger des erst vor kurzem erschienen Microsoft SQL Server 2008 hört auf den Codenamen Killimanjaro (deutsch: Kilimandscharo - der höchste Berg Afrikas) und soll in der ersten Hälfte 2010 in den Handel kommen. Mit den ersten technischen Previews sei in der ersten Jahreshälfte 2009 zu rechnen, wie Microsoft-Kennerin Mary-Jo Foley in ihrem Weblog erklärte.

Benutzer können ausserdem auf die Unified Communications-Technologien zurückgreifen. Diese lässt Microsoft aus dem Office Communications Server in Kilimanjaro einfliessen. Anwender erhalten so die Möglichkeit, die Ergebnisse ihrer Gemini-Applikationen an Kontakte weiterzugeben und sich mit diesen beispielsweise direkt über die aktuelle Entwicklung der Geschäftszahlen auszutauschen. Dabei handelt es sich um eine Toolsammlung zur Selbstanalyse, die beim Erstellen eigener Datenbankanwendungen helfend zur Seite stehen soll. Unter anderem soll eine tiefergehende Sharepoint-Integration und eine enge Anbindung an Excel gewährleistet werden. Ein anderer wichtiger neuer Codename ist Madison. Dahinter verbirgt sich aber keine Teilkomponenten von Killimanjaro, sondern eine komplette Datenbanklösung für Data-Warehouse-Anwendungen, die auf der Technologie des kürzlich aufgekauften Unternehmens DATAllegro Inc. basiert. Bei der Ankündigung demonstrierte das Unternehmen bereits ein Madison-System, dass eine Datenbank mit einer Billion Datensätzen bereitstellte. Das fertige Produkt soll letztlich hunderte Terabytes verwalten können. Die Madison Community Technology Preview (CTP) soll in den nächsten zwölf Monaten erscheinen.

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