Die aktuelle Version von Microsofts Serversystem heisst SQL Server 2008. Doch die Redmonder basteln längst unter dem Codenamen Kilimanjaro an dem Nachfolger. Kilimanjaro soll unter anderem über Selbst-Analyse-Tools verfügen, die das Erstellen eigener Anwendungen auf Basis des Microsoft-Datenbankservers erleichtern sollen.Der Nachfolger des erst vor kurzem erschienen Microsoft SQL Server 2008 hört auf den Codenamen Killimanjaro (deutsch: Kilimandscharo - der höchste Berg Afrikas) und soll in der ersten Hälfte 2010 in den Handel kommen. Mit den ersten technischen Previews sei in der ersten Jahreshälfte 2009 zu rechnen, wie Microsoft-Kennerin Mary-Jo Foley in ihrem Weblog erklärte.
Benutzer können ausserdem auf die Unified Communications-Technologien zurückgreifen. Diese lässt Microsoft aus dem Office Communications Server in Kilimanjaro einfliessen. Anwender erhalten so die Möglichkeit, die Ergebnisse ihrer Gemini-Applikationen an Kontakte weiterzugeben und sich mit diesen beispielsweise direkt über die aktuelle Entwicklung der Geschäftszahlen auszutauschen. Dabei handelt es sich um eine Toolsammlung zur Selbstanalyse, die beim Erstellen eigener Datenbankanwendungen helfend zur Seite stehen soll. Unter anderem soll eine tiefergehende Sharepoint-Integration und eine enge Anbindung an Excel gewährleistet werden. Ein anderer wichtiger neuer Codename ist Madison. Dahinter verbirgt sich aber keine Teilkomponenten von Killimanjaro, sondern eine komplette Datenbanklösung für Data-Warehouse-Anwendungen, die auf der Technologie des kürzlich aufgekauften Unternehmens DATAllegro Inc. basiert. Bei der Ankündigung demonstrierte das Unternehmen bereits ein Madison-System, dass eine Datenbank mit einer Billion Datensätzen bereitstellte. Das fertige Produkt soll letztlich hunderte Terabytes verwalten können. Die Madison Community Technology Preview (CTP) soll in den nächsten zwölf Monaten erscheinen.

