Erfahrungen und Wissen zu Microsoft Windows SharePoint Services und SharePoint Server.

April 2010 Archive

27 Apr

SharePoint 2010 in Theorie und Praxis

Fast zu klein war das Sitzungszimmer. Trotzdem versuchten es sich die SharePoint-Interessierten so bequem wie möglich zu machen. Zu hören waren während 90 Minuten zwei Kurzreferate zum Thema SharePoint 2010. Den ersten Part übernahm Thomas Palmié, Principal Consultant bei Microsoft. Kurz und prägnant erläuterte dieser die Highlights von SharePoint 2010 und zeigte, dass sich weit mehr verändert hat als nur die Farbe des SharePoint Donuts. Die gesamte Präsentation können Sie hier einsehen: Die Highlights von SharePoint 2010 [pdf, 15.3MB]

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Einen guten Übergang zur Praxis fand Heinz Beutler, einer unserer Principal Consultants und Senior Manager beim Team Michael. Dieser stellte unser aktuelles Kollaborations-Projekt bei der VAT Vakuumventile AG vor. Das Projekt ist derzeit in der Pilotphase. Dennoch konnten wir bereits jetzt wichtige Erkenntnisse im Umgang mit SharePoint 2010 sammeln. Einen Überblick über das Gesamtprojekt sowie die daraus resultierten Erkenntnisse können Sie sich hier verschaffen: Erste Projekterfahrungen mit SharePoint 2010 [pdf, 2.9MB]

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Danach gings zum Stehlunch mit frischen Sandwiches, Hackfleischbällchen und Gemüse-Dip...

19 Apr

Erste Projekterfahrungen mit SharePoint 2010

Viel wurde bereits geschrieben zu SharePoint 2010 - um mit den Artikeln der ZDNet und der Computerwoche nur einige Beispiele zu nennen. Und auch gesagt wurde viel.

Auch wir laden für den 27. April zu zwei Kurzreferaten zum Thema SharePoint 2010 ein. Was wir erzählen möchten ist allerdings eine etwas andere Geschichte. So arbeitet Namics aktuell in einem Kundenprojekt mit SharePoint 2010 und konnte daher schon erste Erfahrungen sammeln. Gerne möchten wir dieses Wissen teilen und stellen bei einem Stehlunch nicht nur die Highlights von SharePoint 2010 vor, sondern gewähren auch Einblicke ins erwähnte Kundenprojekt.

Speziell beleuchtet werden dabei die Bereiche Kollaboration, Social Media und Metadaten. Denn die Integration solcher Funktionalitäten in das Webportal eines Unternehmens kann zwar die Effizienz steigern, kann aber auch zu Veränderungen in der Organisationskultur sowie der Art der Zusammenarbeit der Mitarbeitenden führen. Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

Wir freuen uns auf interessante Gespräche.

19 Apr

Projektpläne mit SharePoint 2010 verwalten

Der heutige Blog-Beitrag startet die Blog-Reihe der Collaboration Features von SharePoint 2010. In den nächsten Wochen werden weitere Posts zu diesem Thema folgen. In diesem Blog-Post wird die Funktionalität der Project Task List näher beschrieben, welche z. B. in Team-Spaces zum Einsatz kommt.

Ziel soll es sein, einen Projekt-Space zur Collaboration zwischen mehreren Partien zu erstellen. Innerhalb eines Projekt-Spaces soll ein Projektplan zur Verfügung gestellt werden, welcher sowohl online als auch mit Microsoft Project 2010 bearbeitet bzw. synchronisiert werden kann.

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SharePoint 2010 (Foundation) bietet hierfür die Project Task Liste. Die Liste enthält die üblichen aus MS Project bekannten Spalten zur Eingabe der Projekt Vorgänge. Um nicht alles über das Webinterface einzugeben, importieren wir einen bestehenden MS Project Plan.

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Wie man sieht ist dies ein sehr einfacher Projektplan. Wie SharePoint mit komplexeren Projektplänen zurechtkommt wird im Fazit näher erläutert. Um es vorwegzunehmen: Es gibt einige Restriktionen, welche man beachten sollte.

Die Synchronisation erfolgt über den Reiter „Datei" unter der Funktion „Freigeben". Hier gibt man die Site an in welcher die Liste angelegt ist und die entsprechende Project Task List, welche als Ziel für die Synchronisation verwendet wird.

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Üblicherweise erstellt man die Vorgänge mit Abhängigkeiten und lässt die gesetzten Termine (Anfang, Ende) automatisch aktualisieren. Bei Terminverschiebungen werden die abhängigen Termine automatisch angepasst. Nun kommt es bei der Synchronisation zur ersten Einschränkung, was der folgende Screenshot beschreibt. Die SharePoint-Liste ist also nicht in der Lage automatisch geplante Vorgänge zu verarbeiten.

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Nach der Bestätigung mit OK wird der Plan synchronisiert. Wie im MS Project Plan zu sehen, sind die Vorgänge in drei Hauptpunkte strukturiert. Diese werden in der Liste wie im nächsten Screenshot zu sehen dargestellt.

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Im Unterschied zum MS Project Plan stellt SharePoint „nur" die übergeordneten Elemente dar anstatt einer strukturierten Auflistung. Möchte man die untergeordneten Vorgänge einsehen, muss man auf eines dieser Elemente klicken.

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Fazit:

Ein klarer WIN ist das Editieren von Projektplänen ohne einen installierten Client. Somit lassen sich beispielsweise Versionsprobleme unterschiedlicher MS Project Installationen vermeiden. Einfache Projektpläne, welche nur Vorgänge beinhalten (also Sublevel), können sehr gut mit der Project Task Liste verwaltet werden. Schwierig wird es mit komplexeren Plänen, wofür folgende Einschränkungen gelten:

  • Kein automatisches Verwalten von Vorgängen in der SharePoint Liste
  • Keine Unterstützung für Beziehungen mit Zeitverschiebung (z. B. Vorgängerbeziehung: Ende-Anfang +5 Tage)
  • Die MS Project Ressourcen-Zuweisungen müssen mit den SharePoint User Namen (Berechtigungen auf Liste müssen korrekt gesetzt sein) identisch sein
13 Apr

Cloud Computing und Microsoft Online Services

An den diesjährigen Tech days in Basel letzte Woche, war einer der Hauptthemen die Cloud Computing. Mit dem offiziellen Starttermin am 12.05.2010 von Office 2010 will Microsoft erstmals webbasierte Versionen seiner Bürosuite anbieten und damit vor allem die wachsende Konkurrenz durch Google abfangen. Vor kurzem haben die Redmonder den Cloud-Dienst Azure als kommerzielles Produkt gestartet. 70 Prozent aller Microsoft-Mitarbeiter würden an Projekten rund um Cloud Computing arbeiten, so die Aussage von Beat Schwegler von Microsoft Western Europe.

Dass durch Cloud Computing jedermann den sofortigen Zugang zu hochskalierbaren Computerressourcen und diese ohne vorhergehende finanzielle Investitionen erhält, fand ich sehr interessant. Die Märkte, die sich immer schneller verändern, gehören zu den zentralen Herausforderungen, denen sich Unternehmen stellen müssen. Erfolg entsteht, wenn Unternehmen frühzeitig Marktfenster erkennen und schnell darauf reagieren. Sie werden zu Thementreibern und Marktgestaltern. Organisation und Geschäftsprozesse sind deshalb in erfolgreichen Unternehmen auf Agilität und Flexibilität getrimmt. Genau diese Vorteile bringt die Cloud Computing im Bereich Hardware- und Softwareressourcen. Die Unternehmen können ihre Computerressourcen innerhalb kurzer Zeit erweitern und die Software die sie benötigen, mieten.

Apropos mieten, Microsoft lanciert mit BPOS(Business Productivity Online Suite) zugeschnittene Softwarepakete die Unternehmen übers Netz beziehen und mieten (online Services) können. Die BPOS umfasst dabei folgende Komponenten Exchange Online, SharePoint Online, Office Communications Online und Office Live Meeting.

Mit SharePoint Online, bietet Microsoft einen zentralen, integrierten Ort, an dem

- Mitarbeiter effizient mit Teammitgliedern zusammenarbeiten,
- Organisationsressourcen finden,
- ihre Website durchsuchen,
- Inhalte und Arbeitsabläufe verwalten und
- Berichte nutzen können,

um besser informiert Entscheidungen zu treffen. Basierend auf Office SharePoint Server 2007, ermöglicht es diese von Microsoft gehostete Lösung Mitarbeitern, benutzerdefinierte Teamwebsites und projektorientierte Websites für die Zusammenarbeit − einschliesslich gemeinsamer Nutzung von Dokumenten − einfach zu erstellen und zu verwalten. Microsoft handhabt Setup, Bereitstellung, laufende Wartung und Upgrades der SharePoint Server-Infrastruktur. Die IT-Mitarbeiter der Unternehmen sind dadurch weniger belastet und können vermehrt an wichtigen strategischen Initiativen arbeiten.

mein Fazit

Über Cloud Computing wird derzeit viel diskutiert, und das aus gutem Grund. Cloud Computing eröffnet Unternehmen potenzielle Wettbewerbsvorteile, die sich positiv auf das Geschäft auswirken: kürzere Zeiten bis zur Markteinführung, Services, die sich kurzfristig hoch- oder runterfahren lassen, sowie geringere vorab anfallende IT-Kosten, um nur einige zu nennen.
Der Markt verspricht sich vor allem Effizienz- und Kostenvorteile, wenn er seine Hardware- und Softwareressourcen nicht mehr selbst betreiben, sondern aus dem Internet als Service beziehen kann. Und tatsächlich adressiert Cloud Computing mit Microsofts Online Services - neben den technologischen Mehrwerten wie Skalierbarkeit, Performance etc. - vor allem Kostenreduktion und Flexibilität.

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