SharePoint 2010 vs. SharePoint 2013: Vergleich der Beschränkungen – Grenzen

Microsoft hat auf Technet die Grenzen von SharePoint 2013 im folgenden Artikel veröffentlicht: Softwarebeschränkungen und -grenzen für SharePoint Server 2013 Preview

Wo und wie sind die Grenzen im Vergleich zu der Vorgängerversion 2010 verschoben worden?

Die Unterschiede sind in tabellarischer Form in  diesem Artikel von Noorez Khamis (MVP) übersichtlich dargestellt.

Allgemein kann gesagt werden, dass sich die Beschränkungen gleichen, es jedoch bei der Search Service Applikation Unterschiede gibt. So sind die Werte tendenziell nach unten korrigiert worden.

Ich denke aber, dass die Grenzen bei SharePoint 2010 einfach nicht ganz korrekt waren und dass man aus den Erfahrungen mit SharePoint 2010 die SharePoint 2013 Grenzen entsprechend angepasst hat.

Änderungen von SharePoint 2010 zu SharePoint 2013

In SharePoint 2013 sind ein paar Funktionalitäten von SharePoint 2010 veraltet. Gewisse Funktionalitäten sind in SharePoint 2013 nicht mehr vorhanden oder sollten in SharePoint 2013 nicht verwendet werden da sie im nächsten Major Release (SharePoint 201?) nicht mehr unterstützt werden.

Ein Technet Artikel listet die geänderten Funktionalitäten auf und zeigt welche Migrationsmöglichkeiten bestehen. Auf den ersten Blick sind viele Änderungen im Bereich Suche und dann wird noch mit den “alten” Workspace Site Templates (Funktionalität seit SharePoint 2003)  aufgeräumt, welche v.a. mit dem Team Site Template abgelöst werden.

 

SharePoint 2010 Service Pack 1 Ready

Auf Ende Juni wurde es angekündigt und heute Morgen lese ich, es ist wirklich da….
Service Pack 1 steht nun zur Verfügung.

Hier die offizielle Info:
http://sharepoint.microsoft.com/blog/Pages/BlogPost.aspx?pID=984

Welches sind die wichtigsten Neuerungen?
- Google Chrome wird unterstützt
- Site Recycle bin: Sites & Site Collections landen jetzt auch zuerst im Recycle bin
- Shallow Copy: Migrationsszenarien für Sites mit Remote Blog Storage
- StorMan.aspx ist zurück.

Hier noch ein Whitepaper mit genaueren Infos:
SharePoint 2010 SP1

European SharePoint Best Practices Conference – Day 1

Gestern startete die European SharePoint Best Practices Conference, mit ca. 700 Teilnehmern. Die Konferenz findet im Queen Elizabeth II Conference Center mitten in London statt. Die Westminster Abbey steht vor dem Haupteingang. Aktuell wird eine Zuschauertribüne aufgebaut, welche die erwarteten Zuschauermassen erahnen lässt, welche Ende April an der “Hochzeit des Jahres” hier sein werden.

Ich habe mich am ersten Tag auf die Entwickler Tracks fokusiert. Hier ein paar Eindrücke der Vorträge:

Creating custom SharePoint Service Apps
Todd Bleeker hat einen guten Einblick in das SAF gegeben und das SAF historisch eingebettet. Sein Statement war, dass SAF ein “COM+ minus” sei. Zusätzlich findet er die Architektur des Service Model ein wenig over-designed. Aber deshalb auch sehr flexibel. Ein Hauptvorteil sieht er in der Auslagerungsmöglichkeiten von Services und die damit verbundene Skalierungsmöglichkeit. Zusätzlich ist nun eine Applikations-Schicht in der SharePoint Architektur drin.
Die Best Practices sind für ihn noch nicht definiert, da die Technologie noch sehr neu ist und noch wenig Erfahrung damit gemacht werden konnte.

Upgrading Web Parts
Das Upgraden eines Moss 2007 Webparts zu einem SharePoint 2010 Webparts ist eine simple Angelegenheit. Schwieriger wird es, wenn man den WebPart in einer Sandboxed Solution verwenden möchte. Es steht nur ein begrenzter Teil der API zur Verfügung und man kann nicht auf das Page Object referenzieren. Hintergrund ist, dass Sandboxed Solutions in einem anderen Prozess ablaufen.
Zusätzlich unterstützt im SharePoint 2010 die Webparts die Versionierung von Publishing Pages. Ein erfreuliches Statement, denn dies war ein Problem bei MOSS 2k7 Projekten.

User Profile
Wenn man mit den User Profiles von SharePoint 2010 bereits zu tun gehabt hat, dann ist einem der Name Harbar Spencer sicher ein Begriff. Seine BlogPosts waren lange eine wichtige Quelle für die entscheidenden Tipps beim Konfigurieren der User Profile Services. So sind bei der initialen Installation der Service Application und des Sync Services v.a. die Berechtigungen des Farm Accounts ein entscheidender Erfolgsfaktor. Bei dem Starten des Synchronization Services wird das Schema der Sync DB erstellt, Services konfiguriert und gestartet. Ein sehr komplexer Vorgang, welcher Berechtigungen wie z.B. lokaler Admin, Service Activation benötigt.

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