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16
Mai
Custom List Form WebPart erscheint nicht (Lösung)
gepostet von Reto Seiz am 16.05.2008 um 19:54
Hatte vor kurzem gerade ein seltsames Problem. Vielleicht erspare ich mit diesem Artikel jemandem die Suche nach der Ursache.
Beim Erstellen einer eigenen Eingabemaske für eine SharePoint Liste wollte das „Custom List Form“ nicht auf der Seite erscheinen. Der Vollständigkeit halber nochmals den Ablauf:
  • Die Seite mit dem SharePoint Designer 2007 öffnen
  • Zur Liste navigieren, „NewForm.aspx“ öffnen und mittels File > Save As… unter einem neuen Namen speichern
  • Löschen des „List Form Web Part“ • Einfügen der neuen Eingabemaske mittels Insert > SharePoint Controls > Custom List Form
  • Auf dem erscheinenden Popup die Liste mit den gewünschten Einstellungen selektieren und mit OK bestätigen  Nun erscheint der „Data Form Web Part“ auf der Seite
    (hier passierte bei mir nichts, keine Fehlermeldung und auch kein Control erschien auf der Seite)
  • In dieser Ansicht kann die Eingabemaske den eigenen Wünschen angepasst werden.
    (Felder die Ausgefüllt werden müssen nicht entfernen. Sonst kann der Benutzer das Form nicht speichern ;-)
  • Speichern

Die Lösung zu dem Problem ist einfach, aber nicht gerade Offensichtlich. Man muss die Seite mit einer URL öffnen welche in der Central Administration als „Alternate Access Mappings“ eingetragen ist. Direkt mit der IP auf den Server funktioniert also ziemlich sicher nicht. Auch der vollständige Pfad zum Rechner geht nur falls er eingetragen ist.
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08
Mai
BDC Explorer in Word 2007
gepostet von David Morf am 08.05.2008 um 11:18

Kürzlich habe ich mir das OBA Reference Toolkit Image heruntergeladen. Ziel ist es mir über die Funktionen und den Nutzen einen Überblick zu gewinnen.
Dabei sind mir einige Add-ins aufgefallen, welche für Word und Outlook 2007 zur Verfügung stehen.

BlogADDINS.jpg

Ich bin mir nicht sicher, ob die schon vorher verfügbar waren, aber sicherlich ein Blick wert, für diejenigen, welche sie nicht kennen.
Darunter ist mir das Business Data Catalog Add-in (Statera.BDCWordAddIn.vsto) aufgefallen, welches erlaubt, Daten über BDC im Word 2007 anzuzeigen und auch zu integrieren.

Dabei wird die jeweilige Liste mit den gewünschten Feldern erstellt. Ausgewählte Felder können direkt als Tabelle im Word integriert werden.

BlogBDCExpl.jpg


Der Vorteil liegt klar darin, dass die externen Datenquellen, welche auch im SharePoint zur Verfügung stehen, auch im Word "umfassend" aufgerufen werden können.

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25
Apr
namics @SharePoint Community Camp Tag 2
gepostet von David Morf am 25.04.2008 um 18:18

SharePoint Community Camp 24.&25. April 2008

Heute auf dem Programm stand "Datenansichten mit SharePoint Designer" (Michael Greth), "Gestaltung und Anpassung von SharePoint Plattformen" (Fabian Moritz), SharePoint Workflows erstellen" (Daniel Wessels) und "Best Practices/Tipps für die Umsetzung von Web Content Management Systemen auf Basis von MOSS" (Fabian Moritz).

Im ersten Slot wurden die Möglichkeiten von Datenansichten aufgezeigt. Nachdem gestern die Dataviews genutzt wurden, um die Suchresultat anzupassen, wird heute der Fokus stärker auf die Verknüpfung von Daten gelegt. Auch lag hier der Schwerpunkt auf die Nutzung des SharePoint Designers, welcher gute Unterstützung für Nicht-Entwickler bietet, um Anpassungen selber durchzuführen. Über bedingte Formatierungen und individuelle Filterkriterien, können
so gute Übersichts- und Auswertungsviews erstellt werden.
Was eher zu kurz kam, sind die Nachteile vom SharePoint Designer. Es muss bewusst sein, dass die Anpassungen jeweils nur für diese Seite greifen, auf welcher die Anpassungen gemacht werden. Für wiederverwendbare Komponenten, was oft bei grösseren Unternehmen benötigt wird, sollte zwingende die Funktionalitäten über Features implementiert werden. Da sehe ich den SharePoint Designer eher als Tool fürs Prototyping, die Umsetzung dabei erfolgt von den Entwicklern im Visual Studio.

Der zweite Slot zeigte anhand verständlicher Demos, die verschiedenen Stufen der Anpassungen innerhalb von SharePoint. Über Administrator, Publisher bis hin zum Entwickler.
Zwar wurden die Gefahren der Tools erklärt, aber auch die Vorteile der Eigenentwicklung eher in den Hintergrund gerückt. Obwohl die Eigenentwicklung zeitaufwendiger ist, erhöht das die Kontrolle über den Code und erleichtert das Change Management und Bug Fixing enorm.

Der Nachmittag begann mit der Session "SharePoint Workflows".
Sehr detaillierte Demo, wie der im SharePoint Umfeld bekannte Ferienantrag mittels InfoPath und SharePoint Designer erstellt werden kann. Dabei wurde ein 3-stufiger Workflow erstellt (Antragsteller --> Vertreter --> Manager). Die Demo bestätigt, dass für einfache Workflows, wie Spesenabrechnungen, Ferienanträge etc. SharePoint durchaus sinnvoll eingesetzt werden kann. Aber es ist nicht zu vergessen, dass die Transaktionalität nicht unterstützt wird und so für Businesskritische Prozesse auf einen anderen Workflowhost ausgewichen werden muss.


Zum Abschluss wird noch auf das Web Content Management eingegangen.
In einer Kurzen Präsentation wird der Weg zum Web Content Management aufgezeigt. Von der Erstellung von Publishing Sites, Erstellen Masterpages mit Bilder und Styles bis hin zur Anwendung von Page Layouts. Gute Einführung ins Web Content Management. Das Fazit kam zum Schluss: Man hat viele Möglichkeiten, aber es gibt viele Anpassungen und Eigenentwicklungen zu machen, für eine komplette Webseite.
Am Schluss noch einige Beispiele von Webseiten auf Basis von MOSS, leider fehlte die von namics erstellte Seite von www.nestle.ch :-)

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24
Apr
namics @SharePoint Community Camp
gepostet von David Morf am 24.04.2008 um 22:32

SharePoint Community Camp 24.&25. April 2008

Am 1. Tag standen die Themen "SharePoint Grundlagen" (Michael Greth), "Enterprise Search" (Fabian Moritz) und "Bereitstellung nach BestPractice und Performance Optimierung von SharePoint Farmen" (Björn Schneider) auf dem Programm.

Wie zu erwarten waren die Grundlagen alt bekannt und diente hauptsächlich des "weichen" Einstieg in die 2 Tage.

Beim Thema Enterprise Search war der Fokus vor allem auf der Anpassung der Resultatliste. Interessant war vor allem der Weg, der vorgeschlagen wurde. Um die XSLT der Suchresultate "schnell und einfach" anzupassen, wird die Resultatliste über XSLT ins Ausgangs XML transformiert.
Dieses wird dann über die DATAViews im SharePoint Designer wieder integriert und kann dort über die verfügbaren Tools,angepasst und die Styles verändert werden. Der Vorteil der DATAViews liegt auch darin, dass die verfügbaren Funktionen z.B. Group eingesetzt werden können. Natürlich kann das auch einen ungewünschten Einfluss auf das Ranking generell haben.
Das Resultat der DATAView ist der benötigte XSLT-Code, welcher im CoreResult WebPart direkt im XSLT Editor eingefügt werden kann. So ist die Anpassung direkt im XSLT-Code nicht nötig.

Am Nachmittag war Björn Schneider an der Reihe. Der erste Slot ging um die Bereitstellung einer Middle Farm. Mittels Videos zeigt er den Installationsvorgang im Detail mit den nötigen Konfigurationen. Sicher sehr hilfreich, wenn man das erste Mal eine Middle Farm
aufbauen will.

Der letzte Slot behandelt die Performance Optimierungen von SharePoint Farmen.
Sehr interessant klingt das in Visual Studio 2008 Team System Edition integrierte Test Tool. Anhand eines schnell aufgesetzten Loadtest wurden die Engpässe durch die steigende Anzahl von User identifiziert. So kann der Entwickler direkt in seiner Entwicklungsumgebung Tests aufbauen, ohne auf zusätzlich Tools auszuweichen. Es muss sicherlich noch eine Evaluation im Vergleich zu anderen Testtools gemacht werden.
Der Rest des Vortrags behandelt vor allem die verschiedenen Möglichkeiten der Performance Optimierungen. Wo und wie, welche Optimierungen Sinn machen, um den optimalen Nutzen in seiner Farm zu erreichen. Der Vortrag bietet eine gute Übersicht für Entwickler und solche die es werden wollen.

Morgen geht’s dann intensiv weiter. Fortsetzung folgt...

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21
Feb
Von Notes zu MOSS
gepostet von David Morf am 21.02.2008 um 15:04

Integration und Überführung einer Lotus Notes-Infrastruktur in eine Microsoft-Architektur

Bernd Vellguth, Microsoft / Hendrik Juelich, Microsoft / Mathias Kämmer, Microsoft



Der Vortrag zeigte die verschiedenen Möglichkeiten auf, wie mit Notes Anwendungen in Bezug auf MOSS umgegangen werden kann. Dabei war nicht die Migration von Lotus Notes Lösungen der Fokus der Session, sondern die Koexistenz der beiden Systeme und die Integration in SharePoint.
Die erste Variante war das Anzeigen von webbasierten Notesanwendungen über I-Frame in SharePoint. Hier liegt der Stolperstein in der SSO-Problematik.

Sehr nett war das Feature, dass die Microsoft Communicatior Presence in der Notesanwendung ebenfalls integriert wurde.


Viel spannender war dann die Integration in SharePoint, so dass Aktionen ausgeführt werden können, aber die Daten und Businesslogik weiterhin in Lotus Notes Datenbanken liegen. Hierfür müssen "lediglich" entsprechende XML-Feeds und Webservices von Notes zur Verfügung gestellt werden, gegen diese dann SharePoint seine Abfragen starten kann. Die Webservices ermöglichen auch das updaten von Datensätzen innerhalb von Notes, der Benutzer arbeitet aber nur in der SharePointoberfläche.


Um Mails von Notes in SharePoint zu integrieren bietet Microsoft die pol-DB (Notes Datenbank), an welche Notes Mails/Dokumente gesendet werden können. Diese Konvertiert die Mails/Dokumente inkl. Struktur, Bilder und Anhänge zu einem Worddokument und sendet dieses an eine SharePointbibliothek.
Mit weiteren Programmieraufwand könnten auch die Attachements noch aus dem Word gelöst werden. Dies ist eine sehr komfortable Möglichkeit für Unternehmen, welche ihre Mails und andere Dokumente noch in Notes speichern, aber webbasiert in ihrer SharePointanwendung abrufen wollen.

notes2sharepoint.jpg


Der letzte Teil war noch die Präsentation der MOSS Suche, wie diese auch Notes Inhalte indexieren und durchsuchbar machen kann. Dazu ist die Installation des API Toolkit nötig. Für weiter Informationen dazu auf dem Microsoft Enterprise Search Blog. Auch die Berechtigungsstrukturen können so von Notes berücksichtigt werden.


Alles in allem war es ein sehr spannender Vortrag, welcher aufgezeigt hat, dass eine Koexistenz nicht unmöglich sein muss. Aber es ist klar, dass dies nicht in einem Tag realisiert werden kann. Ob sich die Investition sich wirklich lohnt, muss für jeden Fall individuell untersucht werden? Zudem sollte sich überlegt werden, ob eine Koexistenz wirklich unumgänglich ist oder ob nicht eines der beiden Systeme alle Anforderungen abdecken kann.

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20
Feb
"Ich würde gerne, aber weiss nicht wie..."
gepostet von Mischa Mundwiler am 20.02.2008 um 11:48

Support, Tools und Ressourcen für Entwickler und Anwender
(Vortrag an der SharePoint Konferenz 2008 in Frankfurt)

Michael Greth (MVP SharePoint) hat in seinem Vortrag jede Menge interessanter Links und Ressourcen vorgestellt. Diese sind sehr wertvoll, wenn es darum geht, schnell an Knowhow heran zu kommen. Sei dies aus Sicht der einzelnen Projektphasen (Planung, Spezifikation, Implementation etc.).

Spannend an seinem Vortrag fand ich insbesondere den universellen Einsatz von OneNote als Wissensmanagement-System. Klein begonnen beim Speichern einzelner Seiten aus einem Blog/Wiki etc. aus dem Browser direkt in OneNote (wer OneNote installiert hat, findet im IE unter Tools den zusätzlichen Menüpunkt "Send to OneNote"). Zuweisung dieser Seite in ein existierendes Notizbuch, welches dann mit eine Bibliothek von SharePoint synchronisiert wird. Schneller kann Knowhow nicht mehr für sich selbst gespeichert und via SharePoint an andere weitergegeben werden (hier denke ich insbesondere an den Firmen internen Einsatz).

Viele sehr spannende Inhalte finden sich im WIKI der SharePoint Community. Alle von Michael Greth vorgestellten Links und Ressourcen findet Ihr als Zusammenfassung unter der folgenden Adresse:

http://live.sharepointcommunity.de/wiki/Wiki-Seiten/SharePoint-Konferenz.aspx

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05
Feb
Kurzinformation und -dokumentation zu SP1
gepostet von Michael Pertek am 05.02.2008 um 16:37

Im Rahmen der Erscheinung des Servicepacks 1 zu WSS 3.0 und MOSS 2007 zum Jahreswechsel 2007/2008 haben wir die wichtigsten Implikationen und Anwendungsschritte intern untersucht und in einer Kurzdokumentation aufbereitet. Die Dokumentation und die darin enthaltenen Ergebnisse sollen die wichtigsten Neuerungen und Änderungen im Microsoft Sharepoint Umfeld schnell und übersichtlich erfassen, um ggf. notwendige weitere Schritte einleiten zu können.

Inhalte dieser Dokumentation sind (Abstract):

MOSS & WSS - Neuheiten
» Hot fixes,
» Windows Server 2008 Kompatibilität,
» ASP.NET AJAX Kompatibilität und Unterstützung,
» Neue stsadm Kommandos zur Repartitionierung von Datenbanken und Umbenennen von Host Site Collections.

MOSS & WSS - Basic Installation
» automatische Installation des Updates über Windows Update (falls aktiviert)

MOSS & WSS - Farm Installation
» Manuelle Installation durch einen Administrator (Account mit speziellen Berechtigungen auf den Servern und dem DB-Server benötigt)
» Alle Webserver müssen das gleiche Service Pack installiert haben!
» Für die Dauer der Installation sollten die Webserver nicht auf Nutzeranfragen reagieren, d.h. der „World Wide Web Publishing Service“ sollte gestoppt werden.

MOSS & WSS
» Eigenentwicklungen: Es werden diverse schema.xml, diverse Java Scripte und z.B. die fieldswss.xml überschrieben!
» Eine Verifikation des Updates sollte durchgeführt werden!

MOSS
» WSS SP1 als Vorraussetzung zuerst installieren!
» Es wird nun der 2.85 (statt 2.5) fache Speicherplatz der Indexgrösse auf dem Indexserver benötigt!
» Advanced Search: Wenn man bei der erweiterten Suche in den WebPart Eigenschaften die Felder "Properties" oder "Results Type Picker" einzeln oder beide zusammen ausblendet, erscheint die Fehlermeldung: „Object reference not set to an instance of an object.“

Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Ergebnisse hinsichtlich der Neuerungen, sondern bieten eine Übersicht und Einschätzung zum Servicepack 1 zu WSS 3.0 und MOSS 2007 Stand 31.01.2008.

Für weitere Fragen und Unterstützung stehen wir gerne zur Verfügung.

Download Kurzdokumentation als PDF

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15
Okt
Pointfire von Icefire
gepostet von Reto Seiz am 15.10.2007 um 18:14
Ich habe mir das Feature "Pointfire" der Firma IceFire Studios mal genauer angesehen. Dabei handelt es sich um eine sehr gute Lösung für mehrsprachige Teamsites.

Die Installation ist ziemlich einfach. Man wird durch einen Installationswizard begleitet. Wenn das Feature dann aktiviert ist, kann man auf einer Teamsite direkt anwählen das man sie mehrsprachig haben will. In einem weiteren Schritt kann man auch noch den Seiteninhalt mehrsprachig machen.

Dabei werden die kompatiblem Inhaltstypen um eine Spalte erweitert. In dieser Spalte verwaltet Pointfire die Information um welche Sprache es sich bei dem aktuellen Item handelt. Die jeweiligen Items (z. B.: Task) werden dann untereinander verknüpft damit Pointfire weiss welche Items zusammengehören.

Somit kann Pointfire bei der Anzeige einer Seite automatisch die richtige Sprache anzeigen. Dabei kann man auch angeben falls ein Item für alle Sprachen gültig sein soll.

Die momentan unterstützten Inhaltstypen sind Folgende:
Unterstützt Nicht unterstützt
announcements data connection library
calendar Master Page Gallery
contacts project tasks
custom list survey
discussion board wiki
document library Workflow history
form library
issue tracking
links
picture library
tasklist


Momentan arbeiten sie gerade daran die Masterpages und die Wikis auch noch mehrsprachig anzubieten. Aus meiner Sicht momentan etwas unschön ist die Tatsache das man bei jeder neuen Seite zuerst die Seite und dann den Inhalt mehrsprachig machen muss. Schöner wäre es, wenn man es für eine neue Seite einfach als Standard definieren könnte. In Zukunft wird das wieder so sein. Ihr habt richtig gelesen, es war mal so. ;-) Der Support von IceFire hat mir bestätigt das sie das in Zukunft wieder drin haben wollen. Bei der alten Version hat es Probleme mit der Performance gegeben und darum haben sie es bei der aktuellen Version nicht mehr als Standard drin. Ausserdem wollten sie dem Benutzer wieder mehr Kontrolle zu geben, welche Seiten er mehrsprachig machen will.

In Zukunft hat man die Wahl, ob man als Standard die neuen Seiten mehrsprachig haben will oder ob ein Seitenadministrator es von Hand erledigt. Das wird mittels eines WebPart ermöglicht welcher bei der nächsten Version mit ausgeliefert wird. Eine weitere Möglichkeit wird man mit den Sitedefinitions erhalten. Dort kann man in Zukunft eine Aktivierung der Mehrsprachigkeit für neue Seiten erzwingen.

Die Einstellungen für die Mehrsprachigkeit werden in zwei getrennten SharePoint Listen gespeichert. Mit den Berechtigunseinstellungen auf diesen Listen kann man auch kontrollieren wer Einstellungen für die Mehrsprachigkeit machen kann.

Die aktuelle Version hat leider auch noch ein paar Dinge, die noch nicht ganz optimal sind. So sind z. B. bei den "Site Settings" noch nicht alle Elemente übersetzt. Oder wenn man unter den Sitesettings die Sprache wechselt, springt man auf die überliegende Seite. Ich habe diese Punkte dem Support gemeldet, es sollten in der nächsten Version behoben sein. Wem das zu lange dauert der kann die fehlenden Übersetzungen einfach in der Liste "Multilingual Translations" eintragen.
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11
Sep
Tool für einfacheres Erstellen von SharePoint Solutions (WSP)
gepostet von Markus Spiekermann am 11.09.2007 um 08:38

Das Erstellen von SharePoint Solutions ist ein relativ mühsamer Vorgang. Wenn Dateien deployed werden sollen, dann müssen diese Files in mehreren Dateien referenziert werden. Sehr wichtig in diesem Zusammenhang sind die beiden Files:

- manifest.xml der SharePoint Solution
- DDF-Datei für das Erstellen der SharePoint Solution Datei (WSP) mit dem Tool MAKECAB.EXE

Im manifest.xml File müssen alle Dateien definiert werden, welche auf die SharePoint Server Instanzen installiert werden sollen. In der DDF Datei werden die Dateien angegeben, welche im WSP File enthalten sein müssen.

Es ist also sehr wichtig, dass die zu deployenden Dateien in beiden obengenannten Files angegeben werden. Wenn es hier zu Fehlern kommt, können die zwei folgenden Fehlerbilder entstehen:

Fehler 1: Datei ist in DDF Datei angegeben, aber nicht im manifest.xml
Auswirkungen: Datei wird nicht auf dem SharePoint Server deployed. Keine Fehlermeldung erscheint. Je nach Dateiart entstehen dann Laufzeitfehler.

Fehler 2: Datei ist nicht in der DDF Datei angegeben, dafür im manifest.xml
Auswirkung: Fehler beim Deployen der Solution auf den SharePoint Server, da das zu deployende File nicht im WSP (CAB) File enthalten ist.

Da das Nachführen der Files gerade bei wachsenden SharePoint Solutions sehr aufwändig und fehleranfällig ist, wäre es genial, wenn dieses Nachführen durch ein Tool erleichtert und automatisiert werden könnte.
Und an diesem Punkt setzt ein von Rich Finn entwickeltes Tool an. Das Tool und die Installationsanleitung sind hier abrufbar:

http://blog.richfinn.net/2007/08/30/CreateDDFWSPToolNowWithManifest.aspx

Das Tool hilft die DDF und die manifest.xml Datei aktuell zu halten und das Solution File zu generieren. Trotz der Unterstützung ist noch viel "Handarbeit" nötig und es wird eine aufwändige und fehleranfällige Arbeit bleiben. Gerade beim Erstellen des manifest.xml ist die Unterstützungsmöglichkeit noch gering. Die Komplexität des Schemas und die unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Solutions sind hier für eine Tool Unterstützung hinderlich.
Das Tool setzt jedoch bei dem Problem am richtigen Ort an und Dank der Verfügbarkeit der Source Dateien, kann das Tool den eigenen Bedürfnissen entsprechend erweitert und angepasst werden.

Generelle Informationen über SharePoint Solutions sind im WSS SDK enthalten:
http://msdn2.microsoft.com/en-us/library/ms413687.aspx

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19
Jun
Erste Applikationen im neuen Look&Feel von Office 2007
gepostet von Mischa Mundwiler am 19.06.2007 um 20:11

Mindjet hat ihren grossartigen MindManager, mit dem sich auf einfache Art und Weise MindMaps erstellen lassen, in einer neuer Version veröffentlicht.

Diese Version folgt dem neuen Look&Feel von Microsofts Office 2007 und setzt dabei ebenfalls auf das dort neu eingeführte Ribbon. Ein erster Augenschein lässt dies durchaus positiv erscheinen.


Allerdings wird das Ganze doch etwas getrübt durch die folgenden Faktoren:
- Die SharePoint-Integration ist nicht gegeben (die Integrationserweiterungen die in den Labs von Mindjet zum Download bereitstehen, gehen zwar mit MOSS 2007 aber leider nur mit der Version 6 von MindManager)
- Die netten Funktionen aus Word&Co., welche ein direktes aus-/einchecken, das Starten von Workflows etc. ermöglichen sind nicht existent
- Und leider gehen auch die uns bereits lieb gewordenen QuickPreviews aus Office2007 mit dieser neuen Version von MindManager nicht

Eigentlich eine nette Version des Tools - aber trotz der allgemeinen guten Integration mit Office, fehlt uns eindeutig die Ebene mit SharePoint.

Weitere Details finden Sie hier:
- Website von Mindjet
- SharePoint Integration - Server (SPS2003 und MOSS2007)
- SharePoint Integration - Client (nur MindManager 6!)

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